Geballte Ernährungskompetenz in Wolfsburg: Kongress „VDD & Friends – Gemeinsam ist MEHR drin!“ startet
(Wolfsburg) - Unter dem Motto „Ernährungstherapie und -medizin: professionell, individuell und interdisziplinär“ startet der Kongress VDD & Friends in Wolfsburg. In diesem Jahr findet der 68. Bundeskongress des Verbands der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. (VDD) gemeinsam mit Partnern aus der Ernährungsmedizin und Ernährungswissenschaft –BDEM, DAEM, DGEM und VDOE – statt. Ernährungsfachkräfte und Ernährungsmediziner*innen nutzen die Veranstaltung für Fortbildung, interdisziplinären Austausch und Networking.
Der Kongress steht für eine enge Verzahnung von Ernährungstherapie und Ernährungsmedizin. Ziel ist es, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, Studien und praxisnahe Erfahrungsberichte zusammenzuführen und den Transfer von der Forschung in die Versorgungspraxis zu stärken. Das vielseitige Programm wurde vom VDD und seinen „Friends“ entwickelt und spiegelt die gesamte Bandbreite moderner Ernährungstherapie und -medizin wider.
„Ernährungstherapie und Ernährungsmedizin gehören untrennbar zusammen – insbesondere in Prävention und Therapie ernährungsmitbedingter Erkrankungen. Nur gemeinsam und interdisziplinär geplant und umgesetzt, entfalten sie ihre volle Wirksamkeit“, betont VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann im Rahmen der Kongresseröffnung.
Neben fachlichen Inhalten setzen VDD & Friends auch ein klares berufspolitisches Signal: Ernährungsmedizin und Ernährungstherapie müssen einen deutlich höheren Stellenwert im Gesundheitswesen erhalten. Obwohl ihre Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist, hängt der Zugang für Patient*innen in Deutschland noch immer zu häufig von finanziellen Möglichkeiten ab.
Derzeit ist die Ernährungstherapie lediglich für zwei Indikationen – Mukoviszidose und seltene angeborene Stoffwechselerkrankungen – als Heilmittel zugelassen. Nur in diesen Fällen können Therapeut*innen direkt mit den Krankenkassen abrechnen. Für alle anderen Indikationen ist der Zugang deutlich komplizierter: Patient*innen benötigen eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung, müssen Kostenvoranschläge einreichen, Genehmigungen abwarten und häufig in Vorleistung gehen sowie Eigenanteile tragen.
„Das ist eine Versorgungslücke, die dringend geschlossen werden muss. Ernährungstherapie darf keine Frage des Geldbeutels sein“, so die gemeinsame Forderung der beteiligten Organisationen. Weitere Indikationen im Heilmittel können den Zugang für Patient*innen nachhaltig verbessern und damit die Patientensicherheit durch eine Versorgung im interdisziplinären Team steigern.
Mit dem Kongress in Wolfsburg setzen VDD & Friends ein starkes Zeichen für Zusammenarbeit, Qualität und Zukunftsfähigkeit in der Ernährungstherapie und Ernährungsmedizin.
Quelle und Kontaktadresse:
BerufsVerband Oecotrophologie e.V. (VDOE), Julia Irnich, Referent(in) Presse- und Ă–ffentlichkeitsarbeit, Agricolastr. 25, 10555 Berlin, Telefon: 030 2359832 80
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