Pressemitteilung | Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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Genossenschaftlicher Bankensektor nimmt Gehaltstarifverhandlungen auf

(Berlin) - Der Arbeitgeberverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (AVR) nimmt am 14. Juni 2006 die Gehaltstarifverhandlungen für die genossenschaftliche Bankengruppe auf. Ziel des AVR ist es, einen angemessenen Gehaltsabschluss für die rund 120.000 Tarifangestellten der Volksbanken und Raiffeisenbanken zu vereinbaren. In Verbindung damit strebt der AVR Gestaltungsspielräume für die betriebliche Ebene der rund 1.250 selbstständigen, regional agierenden Banken an. „Die beschäftigungsfreundliche Politik der genossenschaftlichen Banken muss sowohl durch den Gehaltsabschluss als auch durch eine weitere Öffnung des Manteltarifvertrages für betriebliche Regelungen unterstützt werden, sonst schwindet die Akzeptanz des Tarifwerkes bei den Banken“, betont der Verhandlungsführer der genossenschaftlichen Bankengruppe, Axel Lekies.

Die Entwicklung der Gesamtbeschäftigtenzahl bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken ist in den letzten Jahren bemerkenswert konstant geblieben, so der AVR. Im Vergleich zu anderen Sektoren und Branchen dokumentiert der äußerst moderate Rückgang von rund 1 Prozent p. a. in den letzten Jahren das konstant hohe Beschäftigungsniveau in den Genossenschaftsbanken. Die mittelständisch geprägte Bankengruppe erwartet deshalb einen Tarifabschluss, der ihren kundennahen und personalintensiven Geschäftsmodellen gerecht wird.

Mit der Gewerkschaftsseite sind weitere Verhandlungsrunden für den 4. und den 20. Juli 2006 vereinbart.

Der AVR vertritt die Interessen des genossenschaftlichen Bankensektors - darunter rund 1.250 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie die DZ BANK und WGZ-Bank - mit rund 170.000 Beschäftigten.

Verhandlungsführer ist Bankdirektor Axel Lekies, Vorstandsmitglied der Volksbank Herrenberg–Rottenburg.

Quelle und Kontaktadresse:
BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V., Hauptgeschäftsstelle Melanie Schmergal, Pressesprecherin Schellingstr. 4, 10785 Berlin Telefon: (030) 20210, Telefax: (030) 20211900

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