Gerstenkorn: Integration ist mehr als Spracherwerb!
(Berlin) - Integration kann nur gelingen, wenn sich die Chancen auf Aus- und Weiterbildung und der Zugang zur Erwerbsarbeit für Migrantinnen und Migranten deutlich verbessern, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Petra Gerstenkorn anlässlich des heute (!4. Juli 2006) stattfindenden Integrationsgipfels der Bundesregierung. Darüber hinaus würden Angebote an Migranten benötigt, die Demokratie in Deutschland aktiv mit zu gestalten. Hierzu sei das kommunale Wahlrecht ein unverzichtbarer Baustein. Eine Fokussierung allein auf das Erlernen der deutschen Sprache, wie sie die aktuelle politische Debatte beherrscht, reicht nicht aus, sagte Gerstenkorn.
Migranten seien doppelt so häufig erwerbslos wie deutsche Arbeitnehmer. Auch gut ausgebildete junge Einwanderer hätten deutlich schlechtere Chancen auf einen Arbeitsplatz, führte die Gewerkschafterin weiter aus.
Gerstenkorn forderte die Bundesregierung auf, sich an den Maßstäben für einen nationalen Integrationsplan, die die Unabhängige Kommission Zuwanderung formuliert habe, zu orientieren. Zu Recht wurde hier eine gleichberechtigte Teilhabe am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben als Voraussetzung für eine gelungene Integration gefordert.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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