Gesamtmetall begrüsst Einigung bei DaimlerChrysler
(Berlin) - Gesamtmetall begrüsst die Einigung bei DaimlerChrysler als Zeichen der Vernunft, deren wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Bedeutung weit über das Unternehmen hinausstrahlen wird. Vorstand und Betriebsrat haben im Sinne des Pforzheimer Tarifvertrags eine auf die Bedürfnisse dieses Unternehmens zugeschnittene Lösung gefunden. Dazu gehören neben einer kostensparenden Umsetzung des neuen Entgeltrahmentarifvertrags die Verlängerung der Arbeitszeit für die Bereiche Forschung, Entwicklung und Planung bei vollem Lohnausgleich ebenso wie die 39-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich in einigen Dienstleistungsbereichen des Unternehmens sowie die Umwidmung von Teilen der Steinkühler-Pause in Qualifizierungszeiten.
Der Unterschied des Daimler-Modells zum kürzlich vereinbarten Standortsicherungs-Paket bei Siemens verdeutlicht, dass die künftige Regelung von Arbeitsbedingungen auch im Rahmen des Flächentarifvertrags viel stärker als bisher durch betriebliche Differenzierungen bestimmt sein wird. Bestätigt wird diese Tendenz durch zahlreiche Ergänzungstarifverträge für kleine und mittlere Unternehmen, die in den vergangenen Monaten abgeschlossen worden sind.
Quelle und Kontaktadresse:
Gesamtverband der metallindustriellen Arbeitgeberverbände e.V. (Gesamtmetall)
Martin Leutz, Pressestelle
Voßstr. 16, 10117 Berlin
Telefon: 030/55150-0, Telefax: 030/55150-400
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