Pressemitteilung | Arbeitgeberverband Gesamtmetall e.V.
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Gesamtmetall-Präsident Kannegiesser: "Mindestlöhne wirkungslose Placebos"

(Frankfurt am Main) - Die Metall- und Elektro-Industrie lehnt die bekannt gewordenen Pläne von SPD und Gewerkschaften zur Einführung eines Mindestlohns ab. Anlässlich der heutigen (18. September 2006) Sitzung des SPD-Gewerkschaftsrats in Frankfurt/Main erklärte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser: "Es genügt offensichtlich nicht, dass die schrumpfenden qualifizierten Arbeitsplätze in Deutschland durch die steigenden Sozialversicherungsabgaben immer stärker angegriffen werden, jetzt sollen auch noch die Chancen der weniger gut Qualifizierten auf dem Arbeitsmarkt weiter gesenkt werden. Ein Mindestlohn, der die Arbeit der Gering Qualifizierten verteuert, verschlechtert deren Beschäftigungschancen zusätzlich. Mindestlöhne sind Placebos, sie mögen die Angst vor Billiglöhnen senken, können aber wirtschaftliche Sachverhalte nicht außer Kraft setzen".

Quelle und Kontaktadresse:
Gesamtmetall Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V. Peter Klotzki, Pressesprecher Voßstr. 16, 10117 Berlin Telefon: (030) 55150-0, Telefax: (030) 55150-400

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