Geschultes Personal erkennt problematisches Verhalten in der Spielbank sofort
(Saarbrücken) - Drei Tage lang haben sich Fachleute, Spielerschutz-Verantwortliche und Mitarbeitende einiger Hilfsangebote mit dem Thema Spielerschutz beschäftigt. Auch die Wissenschaftlerin Dr. Anke Quack von der Universitätsmedizin Mainz stellte eine Befragung von Spielbankgästen im Saarland zum Thema Spielerschutz vor.
„In unserer Gastbefragung zeigt sich, dass die Ansprache und Beratung durch Mitarbeitende zu den zentralen und häufig genutzten Spielerschutzangeboten in Spielbanken gehört. Spielerinnen und Spieler mit einem problematischen Glücksspielverhalten werden signifikant häufiger von Mitarbeitenden der Saarland Spielbanken angesprochen als unauffällige Gäste“, berichtet Anke Quack. Ihre Erklärung dafür: „Gut geschulte Spielerschutz-Teams können problematisches Spielverhalten erkennen und aktiv adressieren Das ist ein zentraler Baustein für wirksamen Spielerschutz in Spielbanken“, so Anke Quack, Leiterin des Kompetenzzentrums Spielerschutz und Prävention der Universitätsmedizin Mainz.
Für Kerstin Kosanke, Präsidentin des DSbV Deutscher Spielbankenverband e. V. (DSbV) ist dies der richtige Ansatz: „Verantwortungsvoller Spielerschutz durch unser qualifiziertes Personal schafft Vertrauen bei unseren Gästen.“ Sie bekräftigt die Kooperation zwischen den zuständigen Verbänden: „Nur gemeinsam, insbesondere durch den regelmäßigen Austausch zwischen den Spielbanken der beiden Verbände – dem DSbV und BupriS e. V. – können wir Spielerschutz weiterentwickeln. Ganz wichtig sind dabei frühzeitige Aufklärung, transparente Maßnahmen und konkrete Hilfsangebote für die betroffenen Menschen, die unsere Unterstützung benötigen.“
Quelle und Kontaktadresse:
DSbV e.V. - Deutscher Spielbankenverband, Steinstr. 104-106, 14480 Potsdam, Telefon: 0331 64 56 210
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