Gesundheitsreform braucht zukunftsgerichtete Lösung / Winn: Keine faulen Kompromisse
(Berlin) - Ausdrücklich begrüßt hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Kuno Winn, die Warnung des SPD-Vorsitzenden Matthias Platzeck vor einem Mischmodell aus Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie als Kompromisslösung einer angestrebten Gesundheitsreform. "Das ist ein erstes positives Signal, das unserer Forderung Rechnung trägt, hier nicht im Sinne des kleinsten gemeinsamen Nenners beim faulen Kompromiss zu enden", sagte Winn. Dazu gehöre auch Platzecks klares Bekenntnis zur Privaten Krankenversicherung.
Dringend notwendig sei eine zukunftsweisende Lösung als verlässliche Grundlage einer Gesundheitspolitik, die sowohl die Versorgung der Patienten dauerhaft sicherstelle als auch die Arbeitsbedingungen für Ärzte. Winn: "Unsere Kernforderung nach einer Stärkung der Freiberuflichkeit der Heilberufe, ärztlicher Therapiefreiheit, freier Arztwahl und einer ausreichenden wirtschaftlichen Basis für Ärzte darf durch eine Neujustierung des Gesundheitssicherungssystems nicht in Frage gestellt werden." Zur Tragfähigkeit einer Gesundheitsreform gehöre darüber hinaus, dass Themen wie die Pflicht zur Versicherung, die Kostenerstattung auf Euro und Cent und mehr Eigenverantwortung berücksichtigt würden.
In diesem Sinne zeigte sich Winn auch erfreut über die Forderungen des Vorsitzenden der Jungen Union, Philipp Missfelder, mehr Wettbewerb zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, zwischen Ärzten und auf dem Medikamentenmarkt, größere Freiräume bei der Vertragsgestaltung zwischen Versicherungen und Leistungserbringern und mehr Transparenz für die Versicherten mit mehr Wahlmöglichkeiten bei Leistungsumfang und Tarifmodellen in der Gesundheitsreform zu verankern.
"Gerade auch im Interesse der Patienten" bekräftigte Winn abschließend die Entschlossenheit der Ärzteschaft, für eine tragfähige zukunftsgerichtete Gesundheitsreform zu kämpfen.
Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle
Kerstin Gorges, Pressestelle
Schützenstr. 6 a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829
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