Gewerkschaften kritisieren "vertane Chance" für das Urhebervertragsrecht
(Berlin) - Als "vertane Chance" haben der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Dieter Schulte, und der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Bsirske, die Entscheidung des Bundestages zum Urhebervertragsrecht kritisiert.
"Die Abgeordneten sind vor der publizistischen Vormacht der deutschen Medienunternehmer zurück gewichen", kommentierte Schulte die Verabschiedung des Gesetzes. UrheberInnen steht jetzt kein gesetzlicher Anspruch auf eine regelbare "angemessene" Vergütung zu, der in anderen Branchen ja auch nicht in Frage gestellt würde.
"Jetzt werden wir nicht einmal mehr Branchenstandards durch gemeinsame Vergütungsregelungen schaffen können - das ist das Aus für die angemessene Vergütung unserer Kreativen", sagte Bsirske.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V.
Potsdamer Platz 10
10785 Berlin
Telefon: 030/69560
Telefax: 030/69563956
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