Pressemitteilung | Der Paritätische - Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.
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Grenzen müssen offen bleiben für Flüchtlinge!

(Berlin) - Die eingeführten Grenzkontrollen dürfen nicht dazu führen, dass Flüchtlingen - ob mit oder ohne gültige Ausweispapiere - der Zugang nach Deutschland, der Zugang zu einem Asylverfahren hier in Deutschland verwehrt wird! Alles andere wäre ein klarer Verstoß gegen die völkerrechtlichen Verpflichtungen (Genfer Flüchtlingskonvention, Dublin Verordnung).

Die ersten Reaktionen zeigen, dass nun auch andere EU-Staaten Grenzkontrollen einführen. Es besteht die große Gefahr, dass Flüchtlinge auf jeden Fall an den EU-Außengrenzen nicht nur kontrolliert, sondern abgewiesen werden.

Für die Flüchtlinge bedeutet die Regelung, dass sich ihre Odyssee fortsetzt, sie werden andere Wege suchen und dafür auch die Dienste der Schlepper in Anspruch nehmen.

Wichtig ist, zügig andere legale Wege der Zuwanderung für Flüchtlinge zu schaffen, damit sie nicht auf dem gefahrvollen Weg nach Europa ihr Leben riskieren müssen (Ausweitung der Resettlementprogramme, Ausweitung der humanitären Aufnahmeprogramme, Erleichterungen bei der Familienzusammenführung von Flüchtlingen).

Quelle und Kontaktadresse:
Der Paritätische Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e.V. Gwendolyn Stilling, Pressesprecherin Oranienburger Str. 13-14, 10178 Berlin Telefon: (030) 24636-0, Fax: (030) 24636-110

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