Pressemitteilung | Hotelverband Deutschland e.V. (IHA) - Hauptgeschäftsstelle

Große Koalition der Perspektivlosigkeit / Massive Mehrwertsteuererhöhung vernichtet Arbeitsplätze in der Hotellerie

(Berlin) - CDU/CSU und SPD scheinen sich einig zu sein, den Mehrwertsteuersatz von derzeit 16 Prozent auf 19 oder gar 20 Prozent anzuheben. "Damit droht die ohnehin schwächelnde Hotelkonjunktur in Deutschland endgültig abgewürgt zu werden. Wo aber, wenn nicht bei uns in der Hotellerie, sollen denn dann überhaupt noch neue Jobs entstehen", fragt Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA), die Entscheidungsträger der sich abzeichnenden Großen Koalition.

"Unser ohnehin eklatanter Wettbewerbsnachteil in Europa würde sich bei einem solchen Schritt dramatisch vergrößern. Denn schließlich wenden schon heute 21 von 25 europäischen Staaten reduzierte Umsatzsteuersätze für ihre Hotels an. Wenn schon eine Erhöhung des allgemeinen Mehrwertsteuersatzes den Großkoalitionären unausweichlich zur Sanierung der Staatsfinanzen erscheint, muss dies aus Sicht der Hotellerie unabdingbar mit der Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsdienstleistungen in Deutschland einhergehen.

Alles andere bringt keine Trendwende am Arbeitsmarkt, vernichtet sogar zusätzlich Jobs und vergrößert nur die Probleme des Landes", bringt Fritz G. Dreesen die Forderung der Branche auf den Punkt.

Quelle und Kontaktadresse:
Hotelverband Deutschland e.V. (IHA) Stefanie Heckel, Pressesprecherin Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin Telefon: (030) 590099690, Telefax: (030) 590099699

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