Grundsteuer-Reform: Flächenmodell muss eingeführt werden
(Berlin) - Gestern Abend hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz den Finanzministern der Länder im Vorfeld der Länderfinanzministerkonferenz zwei Modelle zur Berechnung der Grundsteuer vorgestellt. Für eines der beiden Modelle sollen künftig unter anderem das Alter der Wohnung, die Höhe der Miete und der Bodenrichtwert zu Grunde gelegt werden. "Die Länder, die für die Umsetzung dieser Steuerberechnung zuständig wären, haben erkannt, welche bürokratische Explosion ein solch kompliziertes Berechnungsmodell auslösen würde. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in den Finanzbehörden ist die Umsetzung schlichtweg unmöglich", erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft.
Die Immobilienwirtschaft fordert deshalb die Einführung des Flächenmodells, das sich auf die Grundstücks-, Wohn- und Nutzfläche beruft. "Wir haben keine Zeit mehr für Experimente. Deshalb sollte ein eindeutiges und einfaches Reformmodell auf den Weg gebracht werden, das sich an den realistischen Kapazitäten der Finanzverwaltung orientieren muss. Die benötigten Daten für das Flächenmodell liegen vor", meint Mattner. Dieses Berechnungsmodell hatte Bundesfinanzminister Olaf Scholz ebenfalls vorgestellt. Mehrere Bundes- und Landespolitiker haben sich zwischenzeitlich auch dafür ausgesprochen.
Die vollständige Position des ZIA zur Grundsteuer-Reform finden Sie hier: https://www.zia-deutschland.de/positionen/grundsteuer-reform/
Quelle und Kontaktadresse:
ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
Andy Dietrich, Pressesprecher
Leipziger Platz 9, 10117 Berlin
Telefon: (030) 2021585-0, Fax: (030) 2021585-29
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