Halbleitermarkt in Deutschland im August erneut schwächer / Starker Euro drückt auf die Umsatzzahlen
(Frankfurt am Main) - Der Umsatz mit Halbleitern in Deutschland lag im August etwas unter dem Vormonat. Gegenüber August 2006 betrug der Rückgang fünf Prozent, nach jeweils (korrigierten) minus vier Prozent gegen den jeweiligen Vorjahresmonat im Juli und minus drei Prozent im Juni. Dies meldet der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems. Damit setzt sich die negative Entwicklung weiter fort. Sie sei zu einem Großteil auf den starken Euro zurückzuführen. Eine Änderung sei derzeit noch nicht abzusehen.
Kumuliert lag der Umsatz in Deutschland in den ersten acht Monaten des Jahres 2007 noch drei Prozent unter dem gleichen Vorjahreszeitraum.
Die Umsätze in Deutschland haben die Mitte des Jahres 2006 begonnene Konsolidierung mit einem darauf folgenden Aufwärtstrend im Jahr 2007 nicht wiederholt. Die bereits zurückgenommenen Erwartungen an das Marktwachstum bis Jahresende 2007 schwinden damit noch weiter, so der ZVEI. Selbst eine schwarze Null sei nur noch unter sehr günstigen Umständen zu erreichen.
Die Auftragseingänge im August zogen dagegen gegenüber Juli 2007 leicht an, liegen aber immer noch neun Prozent unter Juli 2006.
Die Book-to-Bill-Ratio, ein Indikator für den mittelfristigen Trendverlauf, lag im vergangenen Monat mit 1,01 erstmals nach sechs Monaten wieder über 1,00.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
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