Pressemitteilung | IHK - Industrie- und Handelskammer - Bremen und Bremerhaven / Handelskammer Bremen
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Handelskammer Bremen und IHK Bremerhaven legen gemeinsamen Jahresbericht 2005 vor

(Bremen) - Als starker deutscher Außenwirtschaftsstandort wird Bremen 2006 von der anziehenden Exportkonjunktur profitieren. Die Hafen- und Logistikwirtschaft sind schon jetzt Job- und Wachstumsmotoren, auch in anderen Bereichen wie im Handel oder in den Dienstleitungen ist ein Anziehen der Konjunktur spürbar. Dies betonten Handelskammer-Präses Dr. Patrick Wendisch und Peter H. Greim, Präsident der IHK Bremerhaven, sowie die Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Fonger (Bremen) und Michael Stark (Bremerhaven) bei der Vorstellung des gemeinsamen Jahresberichts 2005 der beiden Kammern.

Die beiden Präsidenten sagten: „2006 muss für Deutschland zu einem Jahr der Chancen werden. Bremen hat hier als wirtschaftsstarker Standort allen Grund, selbstbewusst aufzutreten.“ Für die Zukunft Bremens sei es allerdings von großer Bedeutung, dass die Bundesregierung mit ihrem Willen ernst mache, endlich eine Föderalismusreform anzupacken: „Wichtig“, so betonten Präses Dr. Wendisch und Präsident Greim, „wird hier insbesondere der zweite Schritt sein, die Finanzbeziehungen zwischen den Gebietskörperschaften auf ein neues Fundament zu stellen.“ Mit einem neu gestalteten föderalen Finanzsystem müssten Leistungsanreize zur Stärkung der Wirtschaft- und Finanzkraft eng verbunden sein.

Für die Sanierung der öffentlichen bremischen Haushalte gebe es keine Alternative zur bisherigen Leitlinie „Investieren und Sparen“. Präses Dr. Wendisch: „Alle Anstrengungen müssen darauf gerichtet sein, den Überhang an konsumtiven Ausgaben abzubauen und damit die erforderlichen Spielräume für die standortstärkenden Investitionen in die Zukunft anzustoßen.“

Bremen sei dabei auf eine funktionierende Kooperation in der Region angewiesen. Die beiden Präsidenten werteten daher die Europäische Metropolregion Bremen/Oldenburg im Nordwesten als wichtigen Schritt in der Zukunftsgestaltung des Zwei-Städte-Staates: „Gemeinsame Vorhaben wie eine Spendenaktion zum schnelleren Bau der Küstenautobahn A22 oder die Initiative Maritimer Standort Nordwest für eine zeit- und bedarfsgerechte Entwicklung dieses wichtigen Wirtschaftsbereichs zeigen, dass kluge Partnerschaften zu einer Schärfung des Profils und zur Stärkung der gesamten Region führen.“

Zwei weitere Schwerpunktthemen des Jahresberichts 2005 beschäftigen sich mit der bestimmenden Rolle der Außenwirtschaft und den Potenzialen von maritimer Wirtschaft und Wissenschaft. Präses Dr. Wendisch und Präsident Greim: „Bremen hat mit der Hafen- und Logistikwirtschaft und damit in der Außenwirtschaft eine entscheidende Stärke. Um auch künftig Wachstum zu sichern, muss Bremen kontinuierlich in diese Bereiche investieren.“ Zu einer erheblichen Profilierung des Wissenschaftsstandortes Bremen – mit großen Kompetenzen in der marinen Forschung – habe die „Stadt der Wissenschaft 2005“ geführt: „Bremen und Bremerhaven haben hier mit einer Vielzahl von Veranstaltungen bewiesen, dass der Technologietransfer in unserem Bundesland funktioniert“, sagten die beiden Präsidenten. Wichtig sei nun, auch hier die Chancen zu nutzen, die sich aus sinnvollen Kooperationen ergeben.

Quelle und Kontaktadresse:
Handelskammer Bremen Dr. Stefan Offenhäuser, Referent, Public Relations Am Markt 13, 28195 Bremen Telefon: (0421) 36370, Telefax: (0421) 3637299

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