Pressemitteilung | IHK - Industrie- und Handelskammer - Bremen und Bremerhaven / Handelskammer Bremen
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Handelskammer: Im ersten Halbjahr 2006 fast drei Prozent mehr Ausbildungsplätze / Städteranking betont gute Ausbildungschancen für Jugendliche in Bremen

(Bremen) - Der Bremer Ausbildungsmarkt in den kaufmännischen und gewerblichen Berufen entwickelt sich positiv. Im ersten Halbjahr 2006 hat die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge vor allem in den kaufmännischen Berufen deutlich zugenommen. Insgesamt stieg der Zahl der Neueintragungen im Bereich der Handelskammer bis zum Stichtag 30. Juni 2006 um 2,9 Prozent auf 1.891 Verträge. In den kaufmännischen Berufen konnte die bremische Wirtschaft ein deutliches Plus von 4,6 Prozent (1.323 Neueintragungen) verzeichnen.

Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Fonger betonte: „Dieses positive Ergebnis passt zu der Einschätzung des Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, das in der jüngsten Ausgabe der Wirtschaftswoche veröffentlicht ist. Diese Untersuchung bescheinigt Bremen ausdrücklich gute Ausbildungschancen für Jugendliche.“ Im Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Wirtschaftswoche, das die Stärken-Schwächen-Profile von 50 deutschen Großstädten darstelle, belege Bremen bei der Ausbildungsplatzdichte – also der Anzahl der Ausbildungsplätze je 100 Nachfrager – mit Rang 5 eine Top-Position in Deutschland.

Die neutrale INSM-Analyse zeige deutlich, dass sich die Anstrengungen der Partner im regionalen Ausbildungspakt auch im überregionalen Vergleich auszahlten, so Dr. Fonger: „Wir sind hier in Bremen eindeutig auf dem richtigen Weg und werden in unseren Anstrengungen nicht nachlassen. Von einem Ausbildungsnotstand kann keine Rede sein.“

Die aktuelle Studie knüpfe außerdem an die Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln an, das im bundesweit schwierigen Ausbildungsjahr 2003 ein Ranking der Ausbildungsquoten in den deutschen Bundesländern mit „Lehrlingsmekka Bremen“ überschrieben habe. Mit Blick auf die Gruppe der 18- bis 21-jährigen lag Bremen in den betrieblichen und außerbetrieblichen Ausbildungsgängen mit einer Spitzenquote von 78,7 Prozent deutlich über Ländern wie Bayern (67,8), Baden-Württemberg (60,2) oder Nordrhein-Westfalen (58,9): „Seither haben wir in Bremen Jahr für Jahr bei der Zahl neu eingetragener Ausbildungsverhältnisse überdurchschnittlich zugelegt“, sagte Dr. Fonger.

Die Politik dürfe sich hier nicht von den offiziellen Statistiken der Ausbildungsplatzangebote blenden lassen. Dr. Fonger: „Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, ihre Ausbildungsplätze direkt zu besetzen.“ Wie in den Jahren zuvor, werde sich die Handelskammer gemeinsam mit dem Partnern im Regionalen Pakt für Ausbildung und im Bündnis für Arbeit weiterhin intensiv dafür einsetzen, dass die hohen Ausbildungspotenziale der bremischen Wirtschaft genutzt werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Handelskammer Bremen Dr. Stefan Offenhäuser, Referent, Public Relations Am Markt 13, 28195 Bremen Telefon: (0421) 36370, Telefax: (0421) 3637299

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