Pressemitteilung | IHK - Industrie- und Handelskammer - Bremen und Bremerhaven / Handelskammer Bremen
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Handelskammer-Präses Dr. Patrick Wendisch: Wirtschaft begrüßt Beschluss der Kabinette zur Organisation der Metropolregion Bremen/Oldenburg

(Bremen) - Handelskammer-Präses Dr. Patrick Wendisch begrüßte heute den positiven Beschluss der Kabinette Bremens und Niedersachsens zur weiteren Ausgestaltung der Metropolregion Bremen/Oldenburg: „Die Metropolregion bietet eine große Chance, die jeweiligen Stärken der Zentren und der ländlichen Räume gemeinsam zum Vorteil aller Beteiligten zu kombinieren und fortzuentwickeln. Hieran wird die Wirtschaft in der Region die anstehende Arbeit vertrauensvoll ausrichten.“ Darin seien sich die in der Metropolversammlung vertretenen Industrie- und Handelskammern einig. Präses Dr. Wendisch sicherte auch im Namen seiner niedersächsischen IHK-Kollegen zu: „Die Wirtschaft wird mit vereinten Kräften darauf hinwirken, dass sich das gesamte Nordwestniedersachsen in der Metropolregion zusammenfindet.“

Ein entscheidender Fortschritt der Metropolregion gegenüber bisherigen Kooperationsmodellen im Nordwesten, so Präses Dr. Wendisch, sei die bundesweit einzigartige Einbindung der Wirtschaft. Sie werde dafür sorgen, dass die Sachthemen künftig an fachlichen Inhalten und Branchenschwerpunkten ausgerichtet und unternehmerisches Denken in die Entwicklung der Metropolregion eingebracht würden: „Die bislang vereinbarten Arbeitsstrukturen der Metropolregion tragen diesem hohen Anspruch Rechnung“, sagte Präses Dr. Wendisch.

Im guten Dialog mit den übrigen Akteuren habe man sich in der Satzung für die Metropolregion auf folgende, von der nordwestdeutschen Wirtschaft mitgetragenen Ziele verständigt:

- die Verbesserung der Struktur des gemeinsamen Kooperationsraumes durch Vernetzung von Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft,
- die Profilierung der Metropolregion als nationale und europäische Wirtschaftsregion mit standortspezifischen Angeboten,
- die Förderung und Initiierung von Maßnahmen zu Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in der Region,
- die Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Regionalmarketings,
- die Unterstützung der Umsetzung großräumig bedeutsamer Infrastrukturvorhaben sowie
- die Unterstützung der Vernetzung in den regional bedeutsamen Zukunftsfeldern Logistik / Außenwirtschaft, Energie, Fahrzeugbau, Schiffbau und maritime Fertigung, Luft- und Raumfahrt, IuK-Wirtschaft, Ernährungswirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Tourismus.

Alle Partner in der Region müssten sich darin einig sein, dass letztlich der Erfolg der gemeinsamen Projekte die Akzeptanz für die Arbeit der Metropolregion Bremen/Oldenburg voranbringe. Präses Dr. Wendisch: „Wir wollen zügig mit der Arbeit beginnen. Dennoch gehen wir mit Bedacht vor, was die Vereinsgründung betrifft. Mit der neuen Organisationsform wollen wir dauerhaft arbeiten können.“

Quelle und Kontaktadresse:
Handelskammer Bremen Dr. Stefan Offenhäuser, Referent, Public Relations Am Markt 13, 28195 Bremen Telefon: (0421) 36370, Telefax: (0421) 3637299

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