Pressemitteilung | Deutscher Hausärzteverband e.V.

Hausärzteverband Westfalen-Lippe: Delegierte lehnen generelle Schließung der Arztpraxen ab / "Wir stehen zu unseren Patienten"

(Köln) - Bei allem Verständnis für den Wunsch nach politischen Aktionen sehen sich die Hausärzte in der Pflicht als primäre Ansprechpartner der kranken Menschen. Deshalb lehnt der Hausärzteverband Westfalen – Lippe generelle und regelmäßige Praxisschließungen als Instrument der politischen Auseinandersetzung ab. So der Beschluss der Landesdelegiertenversammlung des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe e.V. vom 11.01.2003.

Wie die übrigen Ärzteverbände wenden sich auch die Hausärzte gegen eine Reihe von gesetzlichen Maßnahmen, die zu einer Bedrohung der Überlebensfähigkeit der Praxen und einer Gefährdung der Patientenversorgung führen.

Arztpraxen sind Kleinbetriebe. Deren Arbeitsplätze werden durch die Eingriffe der Politik gefährdet. Rationalisierungsreserven bestehen in den Praxen nicht mehr. Daher muss es zu Rationierung in Form von Abstrichen im Leistungsangebot kommen. Dieses werden auch die Hausärzte in geeigneten Aktionen deutlich machen.

Quelle und Kontaktadresse:
Berufsverband der Allgemeinärzte Deutschlands (BDA) - Hausärzteverband - Bundesverband Theodor-Heuss-Ring 14 50668 Köln Telefon: 0221/160670 Telefax: 0221/1606735

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