Heros-Beschäftigte seit heute (27. Dezember 2005) morgen im bundesweiten Warnstreik / Geldautomaten bleiben leer
(Berlin) - Seit heute (27. Dezember 2005) morgen 5 Uhr befinden sich Beschäftigte der Werttransport-Firma Securitas/Heros im bundesweiten Warnstreik. Die Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte zu dieser Aktion aufgerufen, um bei der Heros-Geschäftsführung Tarifverhandlungen durchzusetzen.
In Düsseldorf, Düren, München, Potsdam, Chemnitz und Sietzsch (Sachsen-Anhalt) haben die Heros-Beschäftigten ihre Arbeit niedergelegt. Mehrere hundert Fahrer der Geld- und Werttransporte sowie Beschäftigte der Verwaltungen beteiligen sich am Warnstreik. Die in den Tresoren der Geschäfte seit Weihnachten gelagerten Einkünfte werden nicht zu den jeweiligen Landeszentralbanken transportiert. Geldautomaten der Banken und Sparkassen werden nicht aufgefüllt.
Mit dem Warnstreik wollen die Beschäftigten und ver.di ihrer Forderung nach einem Überleitungstarifvertrag Nachdruck verleihen. Bislang haben sich die Arbeitgeber geweigert, Tarifverhandlungen aufzunehmen.
Die Heros-Unternehmensgruppe hatte die Securitas Geld- und Werttransporte Ende November 2005 übernommen und die Beschäftigten gedrängt, neue Arbeitsverträge zu unterschreiben. Damit würde für die rund 1700 übernommenen Mitarbeiter jedoch der geltende Tarifvertrag ausgehebelt und ihre tarifvertraglich gesicherten Rechte gingen verloren.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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