Pressemitteilung | Kassenärztliche Bundesvereinigung KdÖR (KBV)
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Höchster Anteil in Bayern, Berlin und Niedersachsen / Fast 20 Prozent Zuwachs bei Medizinischen Versorgungszentren

(Berlin) – Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) ist auch im vierten Quartal 2006 weiter gestiegen. Wie aus einer aktuellen Erhebung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hervorgeht, gab es am 31. Dezember bereits 666 MVZ in Deutschland. Drei Monate zuvor waren es noch 562. Das bedeutet einen Anstieg um fast 20 Prozent. Die meisten dieser Zentren liegen in Bayern, Berlin und Niedersachsen.

In den MVZ arbeiten insgesamt 2.624 Ärzte. Das sind über ein Fünftel mehr als im dritten Quartal 2006, als 2.183 Ärzte registriert waren. Von ihnen sind 1.696 – fast zwei Drittel – als Angestellte beschäftigt. Im Durchschnitt arbeiten in einem Zentrum vier Ärzte, darunter vor allem Hausärzte, Internisten und Chirurgen. Fast zwei Drittel sind in reiner Trägerschaft von Vertragsärzten.

MVZ sind mit der Gesundheitsreform 2004 eingeführt worden. Es sind fachübergreifende, ärztlich geleitete Versorgungseinrichtungen.

Quelle und Kontaktadresse:
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Körperschaft des öffentlichen Rechts Dr. Roland Stahl, Referent, Kommunikation Herbert-Lewin-Platz 2, 10623 Berlin Telefon: (030) 4005-0, Telefax: (030) 4005-1093

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