Hohe Rohstoffkosten belasten Erträge der Süßwarenindustrie / Exporte wachsen zweistellig / Süßes aus Deutschland weltweit begehrt
(Bonn) - Der Süßwarenumsatz lag nach den vorläufigen Zahlen des BDSI trotz der verbesserten Konsumstimmung im Jahr 2007 nur leicht um 2 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Auch der Mengenabsatz des vergangenen Jahres dürfte das Ergebnis des vorangegangenen nur geringfügig übersteigen + 0,9 Prozent. Dennoch nahm die Produktion der 203 industriellen Süßwarenhersteller in Deutschland um 2,5 Prozent in der Menge und knapp 4 Prozent im Wert zu. Wieder einmal verhalf der Export zu einem durchaus positiven Gesamtergebnis. Die Süßwarenausfuhren konnten mit gut 10 Prozent in der Menge und 14 Prozent im Wert deutlich zulegen. Der Gesamtexportwert erreichte im Jahr 2007 nach vorläufigen Zahlen 4,3 Mrd. Euro. Wenn auch rund 85 Prozent der Ausfuhren mit den EU-Partnerländern abgewickelt werden, finden insgesamt fast 1,5 Mio. t deutscher Süßwaren den Weg in alle Welt.
Die Preisentwicklung bei nahezu allen eingesetzten Rohstoffen machte der Süßwarenindustrie im Jahr 2007 schwer zu schaffen und lässt die Ertragssituation der Unternehmen desolat erscheinen. Die extremen Steigerungsraten bei Getreide/Mehl (+ 80-100 Prozent), Milchpulver (+ 100 Prozent), Butter (+ 65 Prozent), Glukose (bis zu 50 Prozent), pflanzlichen Ölen und Fetten (bis + 130 Prozent), Kakao und Kakaoerzeugnissen (+ 10-15 Prozent) und Mandeln konnte kein Hersteller voraussehen und rechtzeitig in seine Kalkulation aufnehmen. Dies gilt gleichermaßen für die drastisch gestiegenen Energie-, Logistik- und Verpackungskosten. Weitere Preiserhöhungen, die aufgrund der breiten Produktpalette der Branche sehr differenziert ausfallen dürften, sind unausweichlich.
Die süße Branche hofft, dass die in vielen Ländern aufkeimende Tendenz zur Ernährungslenkung und zu Werbebeschränkungen mittel- und langfristig keine negativen Auswirkungen auf unsere Industrie haben wird.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)
Pressestelle
Schumannstr. 4-6, 53113 Bonn
Telefon: (0228) 260070, Telefax: (0228) 2600789
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