IG BAU erinnert an die Opfer des KZ Buchenwald
(Frankfurt am Main) - Der Bundesfachgruppenvorstand des Maler- und Lackiererhandwerks der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat am 01.März 2008 am Denkmal auf dem Appellplatz des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald einen Kranz zum Gedenken an die Opfer niederlegt. Die Verbrechen des Nationalsozialismus dürfen auch 63 Jahre nach Ende des Krieges nicht vergessen werden. Es ist wichtig, auch in Zukunft an die Opfer der Diktatur zu denken, damit sich so etwas nie wieder ereignet, erklärt Andreas Steppuhn, Vorstandsmitglied der IG BAU.
Eines der Opfer in Buchenwald war der Arbeiter Emil Bargatzky, der vor 70 Jahren als erster Häftling in einem deutschen Konzentrationslager öffentlich hingerichtet wurde. Im Gedenken an die unsterblichen Opfer von Faschismus und Krieg erneuert die IG BAU daher den Schwur von Buchenwald: Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
Buchenwald war unter der Herrschaft der Nationalsozialisten eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Das Lager existierte ab dem 15. Juli 1937 bis zum 11. April 1945, als es von der US-amerikanischen Armee befreit wurde. Im KZ Buchenwald waren über 240.000 Menschen aus allen europäischen Ländern inhaftiert, von denen mindestens 50.000 starben. Nach der Befreiung nutzten die sowjetischen Besatzer das Lager zur Internierung von Nationalsozialisten und politischen Gegnern bis zum Jahr 1950.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand
Sigrun Heil, Pressesprecherin
Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800
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