IG BAU-Jugend: Studiengebühren vernichten Chancengleichheit
(Frankfurt am Main) - Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) lehnt flächendeckende Studiengebühren ab. Wir sind gegen Gebühren für Bildung gleich welcher Art, sagt Sven Gehrdau, in der IG BAU zuständig für die Jugendarbeit. Das Argument, im Gegenzug den Besuch von Kindergärten und Kindertagesstätten kostenlos anzubieten, hält er für verfehlt. Man könne das eine nicht mit dem anderen aufrechnen. Kinder und Jugendliche sind unser Kapital. Für ihre Bildung und Ausbildung muss die Gesellschaft aufkommen, von Anfang bis Ende.
Die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen planen die Einführung allgemeiner Studiengebühren im Umfang von bis zu 500 Euro pro Semester im Wintersemester 2006/2007, spätestens ab Sommersemester 2007. In den meisten Bundesländern werden bereits Gebühren für Langzeit- und Zweitstudien im Umfang von 500 bis 650 Euro pro Semester erhoben.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand
Sigrun Heil, Leiterin, Pressestelle
Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800
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