Pressemitteilung | Hotelverband Deutschland e.V. (IHA) - Hauptgeschäftsstelle
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IHA-Hotelkonjunkturbarometer Sommer 2008: Hotellerie präsentiert sich in Frühform Hotels in mittleren Städten legen deutlich zu

(Berlin) - Deutlich anziehende Durchschnittspreise und entsprechend höhere Zimmererträge vermeldet der Hotelverband Deutschland (IHA) als Halbjahresergebnis für die Hotellerie in Deutschland bei der Vorstellung des aktuellen IHA-Hotelkonjunkturbarometers am Montag (25. August 2008) in Berlin. Der Hotelverband verweist zugleich aber auf konjunkturelle Risiken wie stark steigende Energiepreise und den allgemeinen Kaufkraftentzug bei den Bürgern. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes setzte das klassische Beherbergungsgewerbe von Januar bis Juni 2008 nominal 2,6 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum, real bedeutet dies jedoch ein Minus von 0,2 Prozent.

"Die Hotelkonjunktur hat sich im ersten Halbjahr 2008 als erstaunlich robust erwiesen. Sie befindet sich gleichsam in Frühform. Für die Hotellerie in Deutschland bleibt nur zu hoffen, dass die aufziehenden Wolken am gesamtwirtschaftlichen Horizont und die stark anziehenden Kosten, vor allem im Energiebereich, der Hotellerie die Jahresbilanz 2008 nicht verhageln werden", zieht Fritz G. Dreesen als Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA) ein erfreuliches Halbjahresfazit.

Die durchschnittlichen Zimmerpreise zogen um 5,0 Prozent auf 91 Euro an. Die größten Zuwächse konnten hier die Hotels in mittleren Städten sowie 4-Sterne-Häuser (je +6,7 Prozent) erzielen.

Absolut sind die Hotels in Großstädten die Spitzenreiter (102 Euro), gefolgt von Flughafenhotels (95 Euro). Der durchschnittliche Zimmerertrag (revPAR) erhöhte sich um 5,3 Prozent auf 57 Euro.

Häuser in mittleren Städten verzeichneten ein Plus von 11,1 Prozent. Auch das Budgetsegment (+8,1 Prozent) und die Hotels mit 1 bis 3 Sternen (+7,8 Prozent) konnten zulegen.

Die Zahl der Übernachtungen stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres im klassischen Beherbergungsgewerbe um erfreuliche 3,2 Prozent. "Besonders positiv bewerten wir die stetige Steigerung der Übernachtungszahlen ausländischer Gäste, dieses Mal um 4,5 Prozent", so Dreesen.

Die durchschnittliche Zimmerauslastung stieg im ersten Halbjahr 2008 nur leicht um 0,3 Prozent auf 62,0 Prozent. Hotels in mittleren Städten (+4,1 Prozent) schnitten dabei am besten ab, während Häuser in kleineren Städten nur ein leichtes Plus (+0,6 Prozent) verzeichneten.

Das Konjunkturbarometer im Internet:

Das komplette IHA-Hotelkonjunkturbarometer Sommer 2008 kann auf der Internetseite des Hotelverbandes unter www.hotellerie.de in der Rubrik "Presse" kostenlos und bequem heruntergeladen werden.

Datenquellen:

Das Konjunkturbarometer basiert auf Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) und Auswertungen des mit Unterstützung des Hotelverbands Deutschland (IHA) monatlich erstellten HotelBenchmarkTM Surveys unseres Preferred Partners STR Global, London. Der HotelBenchmarkTM repräsentiert über 700 Hotels mit fast 120.000 Zimmern und ist damit der größte unabhängige Betriebsvergleich in Deutschlands Hotellerie. Größere Hotels höherer Kategorien in Großstädten nehmen überproportional stark am HotelBenchmarkTM teil, so dass die Ergebnisse die Situation des Hotelmarktes im engeren Sinne, jedoch nicht den Beherbergungsmarkt in Deutschland in seiner gesamten Bandbreite repräsentativ abbilden.

Quelle und Kontaktadresse:
Hotelverband Deutschland e.V. (IHA) Stefanie Heckel, Pressesprecherin Am Weidendamm 1a, 10117 Berlin Telefon: (030) 590099690, Telefax: (030) 590099699

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