Pressemitteilung | Stiftung Deutsche Krebshilfe
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„in vivo“ – TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe / 17. Folge: Hilfe für verwaiste Eltern – Wenn ein Kind an Krebs stirbt

(Bonn) - FOCUS GESUNDHEIT strahlt heute, am 13. Mai 2008, die 17. Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ aus. Die Sendung wird präsentiert von der ZDF-Moderatorin Annika de Buhr. Schwerpunktthema der neuen Ausgabe ist das Hodgkin-Lymphom, eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems. Weitere Beiträge befassen sich mit der Erforschung der Tumor-Metastasierung sowie der Betreuung von Eltern, die ihr Kind an Krebs verloren haben. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden. Die nächste Ausgabe von „in vivo“ wird am 10. Juni 2008 ausgestrahlt.

Im Mittelpunkt der 17. Folge von „in vivo“ steht das Thema Hodgkin-Lymphom. Mit Professor Dr. Andreas Engert von der III. Medizinischen Klinik der Universitätsklinik zu Köln spricht Annika de Buhr über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieser Krebsart. Der Experte berichtet, dass Betroffene heutzutage eine Heilungschance von über 80 Prozent haben – auch in fortgeschrittenen Krankheitsstadien. Lymphom-Patienten finden Rat und Hilfe sowie den Kontakt zu Gleichbetroffenen bei der Deutschen Leukämie- und Lymphomhilfe (www.leukaemie-hilfe.de).

Ein weiterer Beitrag befasst sich mit „verwaisten Eltern“ – Menschen, die ein Kind an Krebs verloren haben. Drei betroffene Familien berichten über den schrecklichen Schicksalsschlag, den sie verkraften mussten. Die Familientherapeutin Elke Mainz aus Aachen erläutert, wie sie den Betroffenen helfen kann, ihren großen Verlust zu verarbeiten. „Nicht zurück ziehen, sondern immer wieder darüber sprechen“, so lautet ihr Rat.

Der Kampf gegen den Krebs ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Jährlich erkranken 436.000 Menschen in Deutschland neu daran. 210.000 Krebs-Patienten versterben jedes Jahr. „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ hilft, Diagnose und Therapien besser zu verstehen und zeigt Betroffenen neue Wege auf. Die Sendung setzt sich aus Filmbeiträgen, Expertengesprächen sowie aktuellen Nachrichten zum Thema Krebs zusammen. Die verschiedenen Filme bieten einen Überblick über aktuelle Zahlen, Daten und Fakten und gewähren individuelle Einblicke in das Thema anhand von Patientengeschichten. Experten im Studio geben Ratschläge und informieren umfassend über Hintergründe, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.

„Mit diesem Sendeformat bieten wir den Zuschauern vielfältige Informationen und vermitteln Hoffnung – damit die Betroffenen Mut bekommen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und aktiv, als gut informierte Partner der Ärzte, an ihrer Genesung mitzuwirken“, so Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe.

Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Sie erhält keine öffentlichen Mittel und ist daher auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen zur Deutschen Krebshilfe und zum Thema Krebs gibt es unter der Telefonnummer 02 28 / 7 29 90-0 sowie im Internet unter www.krebshilfe.de. Spendenkonto: 90 90 93 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98).

Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Krebshilfe e.V. Pressestelle Buschstr. 32, 53113 Bonn Telefon: (0228) 72990-0, Telefax: (0228) 72990-11

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