Pressemitteilung | Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V.

Initiative der EU-Kommission / Chance für den Gesundheitsmarkt!

(Brüssel) - Die aktuelle Initiative der Europäischen Kommission, den Gesundheits-Dienstleistungsbereich gesondert zu regeln, war heute (27. November 2006) Gegenstand des "6. Europäischen Forums für Freie Zahnmedizin" in Brüssel. Das von sieben europäischen zahnärztlichen Verbänden unter der Schirmherrschaft des Europa-Abgeordneten Dr. Andreas Schwab veranstaltete Forum wurde wie in den Vorjahren vom Freien Verband Deutscher Zahnärzte organisiert.

Unter der Headline: "Die zukünftige EU-Gesetzgebung zu Gesundheitsdienstleistungen - Nationale Grenzen oder offene Märkte?" wurde mit Vertretern der Europäischen Institutionen, Vertretern der Finnischen Ratspräsidentschaft, Rechtsexperten und Verbraucherschützern das Pro und Kontra der Kommissionsinitiative erörtert. In einem Statement machte der für die Europaarbeit zuständige stellvertretende Bundesvorsitzende des Freien Verbandes, Dr. Ernst-Jürgen Otterbach, deutlich, dass die Kommissionsinitiative die Chance beinhalte, den europäischen Gesundheitsmarkt nachhaltig zu beleben. Ziel müsse es sein, alle der europäischen Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit zuwiderlaufenden Hemmnisse bei der Inanspruchnahme und Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen sowohl für Ärzte, Zahnärzte als auch Patienten zu beseitigen.

Dringend erforderlich sei es, so Otterbach, "endlich die vom Europäischen Gerichtshof in eindrucksvollen Urteilen längst bestätigte europäische Dienstleistungsfreiheit im Gesundheitsbereich zu kodifizieren".

Transparente und klare europaweit geltende Regelungen, die eine Abschottung der nationalen Gesundheitssysteme vor einem europäischen Gesundheitsmarkt ausschließen, seien längst überfällig und im Sinne der europäischen Bürgerinnen und Bürger.

Quelle und Kontaktadresse:
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. Pressestelle Mallwitzstr. 16, 53177 Bonn Telefon: (0228) 85570, Telefax: (0228) 347967

(bl)

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