Pressemitteilung | Sozialverband VdK - Landesverband Hessen-Thüringen e.V.
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Inklusion voranbringen und nicht zurückfahren!

(Frankfurt am Main) - Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai: VdK-Juniorinnen und -Junioren protestieren für das Recht junger Menschen mit Behinderungen auf uneingeschränkte Teilhabe.

Das gesellschaftliche Klima wird rauer. Wie die aktuelle Debatte über eine Reform des Sozialstaats zeigt, drohen in vielen Bereichen drastische Einsparungen. Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen befürchtet, dass auch Kinder und Jugendliche mit Behinderungen davon betroffen sein können. So ist zum Beispiel derzeit im Gespräch, die Mittel für Schulbegleitung oder -assistenzen zu kürzen, trotz des bestehenden Rechtsanspruchs auf „bedarfsgerechte Unterstützung“ für jedes Kind in einer Regelschule.

Deshalb beteiligen sich die VdK-Juniorinnen und -Junioren auch in diesem Jahr mit großem Engagement am traditionellen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai. 2026 findet diese Veranstaltung unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ statt. Mit dieser Parole will die Aktion Mensch als Initiatorin darauf hinweisen, dass die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention weiter vorangebracht werden muss und nicht zurückgefahren werden darf. Denn auch 17 Jahre nach Inkrafttreten der Konvention besteht zwischen ihren Vorgaben und der Realität immer noch eine große Kluft, hindern viele räumliche und soziale Barrieren Menschen mit Behinderungen an echter, uneingeschränkter Teilhabe.

Auf diese Diskrepanz wollen die VdK-Juniorinnen und -Junioren mit vielfältigen Aktionen am und rund um den 5. Mai aufmerksam machen. Geplant sind zum Beispiel Stadtteilrundgänge mit Barriere-Check, Sensibilisierungsaktionen mit Rollstuhl, Blindenstab und Alterssimulationsanzug, ein Spielenachmittag für Jung und Alt und eine inklusive Wanderung. Eine Übersicht zu den Aktionen finden Sie auf der Webseite des VdK Hessen-Thüringen unter https://hessen-thueringen.vdk.de/news/vdk-junioren-setzen-ein-zeichen/.

„Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass alle Menschen die gleichen Chancen erhalten, am sozialen Leben teilzuhaben und ihre Fähigkeiten zu zeigen und zu entfalten“, betont der VdK-Landesvorsitzende Paul Weimann: „Inklusion ist keine Nebensache, sondern ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft und ein zentrales Anliegen des VdK.“

Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband VdK - Landesverband Hessen-Thüringen e.V., Gärtnerweg 3, 60322 Frankfurt am Main, Telefon: 069 7140020

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