Kalte Winterwochen zeigen neue Anforderungen an unsere Heizsysteme auf
(Frankfurt am Main) - Die anhaltend kalte Witterung im Januar und Februar hat gezeigt, wie stark der Wärmebedarf in Wohngebäuden vom Wetter abhängt. Bei niedrigen Temperaturen und vor allem in den Abendstunden steigt der Wärmebedarf deutlich an. In diesen Phasen wird sichtbar, wie effizient Heizsysteme im Winterbetrieb tatsächlich sind. Neben Witterung und Nutzung spielt mittlerweile die Versorgungssicherheit eine zentrale Rolle. Belastungen der Energieinfrastruktur, volatile Strommärkte und der notwendige Umbau in Richtung Erneuerbarer Energien lenken den Blick auch auf Wohngebäude und somit auf Lösungen, die bestehende Heizsysteme ergänzen können. Zusätzliche Wärmequellen im Wohnraum ermöglichen es, kurzfristige Bedarfsspitzen gezielt abzufangen und einzelne Bereiche bedarfsorientiert zu beheizen.
Wärme mit Sofortwirkung
„Moderne Einzelraumfeuerstätten sind eine gezielte Ergänzung bestehender Heizsysteme“, betont Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e. V. „Sie stellen Wärme dann bereit, wenn sie gebraucht wird, und zu den Zeiten, in denen der Bedarf am höchsten ist. Damit ergänzen sie zentrale Heizsysteme und entlasten auch die öffentliche Strom- und Gasversorgung. Zudem agieren sie als wichtige Backup-Lösung im Falle von Stromausfällen, allgemeinen Krisensituationen oder geopolitischen Konflikten.“
Erneuerbare Energien stellen heute rund 16 Prozent der Heizungswärme im privaten Bereich bereit. Innerhalb dieses Anteils kommt der Bioenergie, insbesondere Holz, eine zentrale Bedeutung zu. Dabei handelt es sich überwiegend um Rest- und Nebenprodukte aus der Forstwirtschaft sowie um minderwertiges Holz, das stofflich nicht genutzt werden kann. Der logische Schritt hin zur energetischen Verwertung ergänzt bestehende Nutzungskreisläufe und trägt zur ökologischen Wärmeversorgung im Gebäudebestand bei.
Effiziente Verbrennungstechnik
Moderne Geräte verfügen über einen optimierten Feuerraum mit entsprechender Luftführung, sodass ein sauberer Abbrand gewährleistet ist. Gegenüber Altgeräten aus den 1990er Jahren erzeugen sie um bis zu 85 Prozent geringere Emissionen. Hinzu kommen optionale Partikelabscheider, Katalysatoren und eine elektronische Steuerung der Verbrennungsluft, die die Emissionen nochmals reduzieren. Ein weiterer Pluspunkt: Neue Öfen benötigen für die gleiche Wärmeleistung bis zu 30 Prozent weniger Brennstoff, was wiederum die Heizkosten senkt. Weitere Informationen unter www.ratgeber-ofen.de
Quelle und Kontaktadresse:
HKI - Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., Volker Schulz, Leiter(in) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Amelia-Mary-Earhart-Str. 12, 60549 Frankfurt am Main, Telefon: 069 256268-0
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