Karnevalssession ab 11.11. 2006 / Malteser: Keinen Alkoholverkauf an Kinder und Jugendliche!
(Köln) - Zum Beginn der Karnevalssession am Samstag, 11. November, appellieren die Malteser an Kioskbesitzer und Schankbetriebe: Keinen Alkoholverkauf an Kinder und Jugendliche! Die Gesundheit der jungen Leute sei wichtiger als der finanzielle Gewinn und müsse unbedingt geschützt werden, so Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes. Dies gelte auch und gerade zu einer Zeit, wo die gesellschaftliche Toleranz gegenüber dem Alkoholkonsum zunehme. So schön die fünfte Jahreszeit auch ist wir behandeln bei Karnevalseinsätzen immer öfter Alkoholopfer, die gerade mal 11 Jahre alt sind, warnt Heereman.
Der Appell Heeremans richtet sich auch an Eltern und Lehrer: Wir dürfen uns nicht mit dem jugendlichen Trend zum übermäßigen Alkoholgenuss, genannt Koma-Saufen2, abfinden, stattdessen müssen wir deutlicher über die Risiken des Alkoholmissbrauchs aufklären! Das sei keine autoritäre Spielverderberei, sondern eine Form von Zivilcourage aus Liebe zu nachwachsenden Generationen.
Heereman erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland auf 4,3 Millionen geschätzt wird. Die Kosten durch alkoholbedingte Krankheiten betrügen nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 20 Milliarden Euro im Jahr.
Die Malteser sind seit vielen Jahrzehnten in Karnevalshochburgen wie Köln, Düsseldorf und Mainz sowie in anderen jecken Städten sanitätsdienstlich im Einsatz.
Quelle und Kontaktadresse:
Malteser Hilfsdienst e.V.
Dr. Claudia Kaminski, Pressesprecherin
Kalker Hauptstr. 22-24, 51103 Köln
Telefon: (0221) 9822111, Telefax: (0221) 9822119
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