Karstadt sanieren und nicht zerschlagen
(Berlin) - Jahrelang hat das Management der Karstadt Warenhaus AG und des Karstadt-Quelle-Konzerns seine "Schulaufgaben" nicht gemacht: Zukunftsplanungen, Konzepte und Investitionsentscheidungen wurden versäumt, Geld in Randaktivitäten gesteckt. Nur harte Kostensparprogramme zu Lasten des Personals und der Attraktivität der Warenhäuser wurden durchgezogen.
Das Resultat: Der Schuldenberg wuchs und wuchs. Die Umsatzrückgänge aufgrund der Konsumflaute auch durch die Kostensparprogramme und falsche Sortimentspolitik verursacht verschlimmerten die Situation weiter.
Jetzt sollen die Karstadt-Beschäftigten die Zeche für jahrelange Versäumnisse und Managementfehler bezahlen. (...) Die Karstadt-Beschäftigten, Betriebsräte, Gesamtbetriebsräte und ver.di sagen laut und deutlich: SO NICHT! Ein solches "Sparprogramm", das einseitig zu Lasten der Kolleg/innen geht, ist mit uns nicht zu machen.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V.
Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin
Telefon: 030/69560, Telefax: 030/69563956
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- ver.di begrüßt Entschließungsantrag im Bundesrat für umfassende BAföG-Reform von Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern
- ver.di ruft Beschäftigte zur Teilnahme an Betriebswahlen 2026 auf – Werneke: „Demokratie endet nicht am Werkstor – Arbeitsbedingungen gemeinsam verbessern!“
- ver.di vereinbart Beschäftigungssicherung und Standorterhalt mit Versicherer Ergo / Einigung soll Vorbild für branchenweiten Tarifvertrag Transformation werden
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

