Pressemitteilung | Hartmannbund – Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.
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Kassen sind Teil des Systems der Rationierung medizinischer Leistungen

(Berlin) - „Agitation auf unterstem Niveau“ hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Kuno Winn, dem Vorstandsvorsitzenden der Barmer Ersatzkasse, Johannes Vöcking, vorgeworfen. „Mit seiner Zwei-Klassen-Neidkampagne macht sich Herr Vöcking zum Handlanger derer, die bereits seit langem die Folgen des politisch verursachten Mangels auf dem Rücken der Ärzte abladen“, sagte Winn. Die Kassen, so Winn, seien Teil des Systems der Rationierung medizinischer Leistungen, deren Folgen sie nun scheinheilig beklagten.

Fakt sei, dass durch die von den Kassen durchgeführte Budgetierung die Ärzte im letzten Drittel eines Quartals ihre an Kassenpatienten erbrachten Leistungen nicht honoriert bekämen. Wenn dies dann nur im Einzelfalle zu längeren Wartezeiten für gesetzlich Versicherte führe, dann sei das ausschließlich dem Verantwortungsgefühl der Mediziner zu verdanken. „Es grenzt schon an eine Pervertierung der Diskussion, wenn man uns erst Handschellen anlegt und sich anschließend darüber beklagt, dass wir nicht mehr mit beiden Händen tragen können“, sagte Winn. Diesen Versuch, Ärzte und ihre Patienten auseinander zu dividieren, werde der Hartmannbund durch intensive Patienteninformationen unterbinden.

Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle Michael Rauscher, Pressesprecher Schützenstr. 6 a, 10117 Berlin Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829

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