KBV sieht Anwendungsbeobachtungen kritisch / Häufig nur Marketingmaßnahmen
(Berlin) - Zum Spiegel-online-Beitrag "iPods für den Doktor" vom 21. Juli hat heute Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, erklärt:
"Wir sehen Anwendungsbeobachtungen (AWB) kritisch. Besonders dann, wenn es sich eigentlich um Marketingmaßnahmen handelt. Honorare im Rahmen von AWB dürfen in keiner Weise einen Anreiz für eine bevorzugte Verordnung von Arzneimitteln darstellen. Der Verdacht des Marketingzwecks bleibt insbesondere dann bestehen, wenn Ergebnisse nicht veröffentlicht werden. Um die Sicherheit von Arzneimitteln oder den Erfolg einer Therapie zu überprüfen, sind tatsächlich nur wenige AWB notwendig."
Quelle und Kontaktadresse:
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Körperschaft des öffentlichen Rechts
Dr. Roland Stahl, Referent, Kommunikation
Herbert-Lewin-Platz 2, 10623 Berlin
Telefon: (030) 4005-0, Telefax: (030) 4005-1093
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