Pressemitteilung | Kassenärztliche Bundesvereinigung KdÖR (KBV)
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KBV-Vorstand hofft auf nachhaltige Reformen / Nach der Wahl: Chance für Veränderung - auch in der Gesundheitspolitik

(Berlin) - Zum Ausgang der Bundestagswahl erklärt der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Carl-Heinz Müller:

"Das Ergebnis zeigt, dass die Bürger Veränderung wollen. Das gilt auch für die Gesundheitspolitik. Wir brauchen nun endlich eine nachhaltige Gesundheitsreform, die mehr leistet als eine reine Kostendiskussion. Dazu bieten wir unsere konstruktive Mitarbeit an. Nicht nur die Politik, sondern die Gesellschaft als Ganzes muss entscheiden, welches System sie in Zukunft haben will. Für uns steht der Solidargedanke ohne Wenn und Aber nach wie vor im Vordergrund.

Wir sind für den Vertragswettbewerb. Aber dieser Wettbewerb braucht eine Ordnung. Wenn wir eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung mit niedergelassenen Hausärzten, Fachärzten und Psychotherapeuten in ganz Deutschland erhalten wollen, brauchen wir den Kollektivvertrag als Grundlage. Beim Wettbewerb im Gesundheitswesen darf es ausschließlich darum gehen, zuvor festgelegte, qualitativ hochwertige Versorgungsziele zu erreichen. An einem solchen Wettbewerb wollen wir uns als gleichberechtigter Teilnehmer beteiligen. Monopole darf es hierbei nicht geben. Außerdem muss das Übermaß an Bürokratie und Regulierung dringend auf das notwendige Maß reduziert werden."

Quelle und Kontaktadresse:
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Körperschaft des öffentlichen Rechts Dr. Roland Stahl, Referent, Kommunikation Herbert-Lewin-Platz 2, 10623 Berlin Telefon: (030) 4005-0, Telefax: (030) 4005-1093

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