Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Kein Arbeitgeber-Angebot bei Tarifrunde Postbank

(Berlin) - Ohne ein Angebot der Arbeitgeberseite ist die erste Tarifverhandlungsrunde zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Postbank für rund 5.000 Beschäftigte am Dienstagabend (26. August 2008) zu Ende gegangen.

"Unsere Kolleginnen und Kollegen haben die Postbank mit guter Arbeit zur einer sehr erfolgreichen deutschen Privatbank gemacht. Dagegen geht der Kursverfall und das öffentliche Gezerre um mögliche Fusionen einzig und allein auf das Konto der Arbeitgeberseite", so das ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong. "Wir haben diese Musik nicht bestellt und werden auch nicht dafür zahlen", erklärte Foullong. Die Arbeitgeber hatten die Gehaltsforderungen, auch mit Hinweis auf die Finanzmarktkrise, zurückgewiesen.

Die nächste Verhandlungsrunde ist am 12. September in Siegburg. "Wir erwarten dann ein verhandlungsfähiges Angebot", betonte Foullong.

ver.di fordert eine Gehaltserhöhung von acht Prozent und die Verlängerung des tariflichen Kündigungsschutzes, der zum Jahresende ausläuft.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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