Pressemitteilung | Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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Keine Annäherung zwischen AVR und ver.di nach Grundsatzgespräch

(Berlin) - Auch das tarifpolitische Grundsatzgespräch zwischen dem Arbeitgeberverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (AVR) und ver.di hat einen Tarifabschluss nicht näher rücken lassen. "Ver.di ist nach wie vor nicht bereit, die Vergütungsregelungen im Manteltarifvertrag im Wege eines stärkeren Erfolgs- und Leistungsbezuges zu variabilisieren", resümiert der AVR. Die dezentral aufgestellten Volksbanken und Raiffeisenbanken sind in die regionale Wirtschaftssituation vor Ort eingebunden. Dementsprechend fordert die Arbeitgeberseite Öffnungsklauseln ein, die den Betriebsparteien die Berücksichtigung der unterschiedlichen örtlichen Beschäftigungs-, Ertrags- und Wettbewerbssituationen bei der Tarifvergütung ermöglichen. Ferner will die Arbeitgeberseite die bislang gegen den Trend beschäftigungsfreundliche Personalpolitik der Genossenschaftsbanken durch eine lange Tariflaufzeit unterstützen und planungssicher machen.

Der Arbeitgeberverband verweist darauf, dass nach nunmehr zweijährigen Bemühungen um eine sachliche Auseinandersetzung zu den Regelungserfordernissen auch über die Konsequenzen einer längeren tariflosen Zeit beraten werden müsste. "Die genossenschaftliche Bankengruppe erwartet, dass der hohe Beschäftigungsstand durch flexiblere Vergütungsregelungen unterstützt wird. In Verhandlungen mit unserem Sektor kann es deshalb nicht nur um die Anhebung der Tarifgehälter gehen", erläutert der AVR. Die Genossenschaftsbanken erwarteten von der Gewerkschaft, dass sie die Beschäftigungspolitik der mittelständischen Banken positiv unterstütze und den Druck auf die Beschäftigung im Wege einer unflexiblen Tarifpolitik nicht noch erhöhe.

Quelle und Kontaktadresse:
BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V., Hauptgeschäftsstelle Melanie Schmergal, Pressesprecherin Schellingstr. 4, 10785 Berlin Telefon: (030) 20210, Telefax: (030) 20211900

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