Pressemitteilung | Bundessteuerberaterkammer (BStBK) KdÖR
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Keine Befugniserweiterung für Geprüfte Bilanzbuchhalter / Bundeskammerversammlung: Einheitlichkeit des Berufs muss erhalten bleiben

(Berlin) - Eine Befugniserweiterung für Geprüfte Bilanzbuchhalter und Steuerfachwirte beendet die Berufseinheitlichkeit und bedeutet die Schaffung eines zweiten steuerberatenden Berufs. In einer am 14. Juni 2006 in Potsdam verabschiedeten Resolution lehnt die Bundeskammerversammlung als oberstes Organ der mehr als 79.000 deutschen Steuerberaterinnen und Steuerberater eine solche Entwicklung entschieden ab.

Derzeit ist vorgesehen, im geplanten Achten Steuerberatungsänderungsgesetz die Befugnisse der Geprüften Bilanzbuchhalter und Steuerfachwirte um das Recht zur Erstellung von Umsatzsteuervoranmeldungen und zur Einrichtung der Buchführung zu erweitern. Wegen der wachsenden Komplexität des Steuerrechts gefährde dies den Verbraucherschutz, heißt es in der Resolution. Außerdem sei mit dem Verlust von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen zu
rechnen.

Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) vertritt als gesetzliche Spitzenorganisation die Gesamtheit der bundesweit mehr als 79.000 Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften. Neben der Vertretung des Berufsstandes auf nationaler und internationaler Ebene wirkt die BStBK an der Beratung der Steuergesetze sowie an der Gestaltung des Berufsrechts mit. Sie fördert außerdem die berufliche Fortbildung der Steuerberater und die Ausbildung des Nachwuchses.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundessteuerberaterkammer (BStBK) Regine Kreitz, Leiterin, Presse und Kommunikation Neue Promenade 4, 10178 Berlin Telefon: (030) 2400870, Telefax: (030) 24008799

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