Keine Gesundheitsrisiken bei Energiesparlampen
(Frankfurt am Main) - Beim normalen Gebrauch von Energiesparlampen bestehen entgegen irreführenden Pressemeldungen keine gesundheitlichen Gefahren. Darauf wies heute der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie hin. "Es gibt keine fundierte Untersuchung, die Gesundheitsrisiken durch Energiesparlampen festgestellt hat. Der Umstieg von Glühlampen auf energieeffiziente Alternativen schützt das Klima und ist kein Risiko für den Verbraucher", stellte Jürgen Waldorf, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Elektrische Lampen, klar. Dies werde auch von Umweltverbänden so gesehen.
Amtliche Studien kämen unabhängig voneinander zu dem Schluss, Energiesparlampen seien völlig unbedenklich. Sie hielten die gesetzlichen Grenzwerte nicht nur ein, sondern unterschritten sie vielfach deutlich. Aktuell habe dies das Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt. Eine Studie im Auftrag des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit habe festgestellt, dass Lampen im Vergleich zu anderen elektrisch betriebenen Geräten eine unbedeutende elektromagnetische Quelle sind.
Auch vom Quecksilber, das in Energiesparlampen enthalten ist, gehe keine Gefahr aus. Die Menge sei gering und werde nur freigesetzt, wenn die Lampe zerbricht. Bei richtiger Entsorgung gebe es keine Gefahren. Quecksilber falle auch bei der Stromerzeugung an. Herkömmliche Glühlampen bedeuteten deshalb wegen ihres vielfach höheren Stromverbrauchs mehr Quecksilberfreisetzung.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
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