Keine Verhandlungsmasse bei Krankenhäusern / Auftakt der Verhandlungen für Ärzte in Düsseldorf
(Düsseldorf) - Nach nur eineinhalb Jahren Laufzeit fordert die Gewerkschaft Marburger Bund abermals eine zweistellige Erhöhung der Ärzteentgelte. Die Verhandlungen zwischen der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber und der Gewerkschaft starteten heute, Montag. 14. Januar 2008, in Düsseldorf.
Die Höhe der Forderung hat uns erschüttert, die Ärzte haben erst bei der letzten Tarifrunde kräftige Lohnerhöhungen erstreikt. Die dadurch entstandenen Mehrkosten sind bis heute nicht verkraftet, so VKA-Hauptgeschäftsführer Manfred Hoffmann. Besonders belastet sind die Krankenhäuser durch die gesetzlich verordneten, gedeckelten Preise.
Verhandlungsführer Joachim Finklenburg weist auf die schwierige Lage der Krankenhäuser hin: Rund ein Drittel der kommunalen Krankenhäuser ist verschuldet. Als wichtigste Maßzahl für die Tarifverhandlungen hat uns die Politik die Grundlohrate in Höhe von 0,64 Prozent vorgegeben. Davon müssen die Krankenhäuser 0,5 Prozent als Sanierungsabgabe für die Krankenkassen abziehen. Es verbleiben 0,14 Prozent. Davon müssen Mehrwertsteuererhöhung, Inflationsrate und steigende Energiepreise finanziert werden. Das ist unmöglich.
Durch den fehlenden Spielraum stellt sich die VKA auf schwierige Verhandlungen ein. In der ersten Runde sei es darum gegangen, die Themen abzustecken und einen Zeitplan aufzustellen. Das sei in konstruktiver Atmosphäre erfolgt, so die Verhandler. Die nächste Runde zwischen VKA und Marburger Bund findet am 28. Januar 2008, wieder in Düsseldorf, statt.
Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA)
Pressestelle
Allerheiligentor 2-4, 60311 Frankfurt
Telefon: (069) 920047-50, Telefax: (069) 920047-99
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