Kernforderungen ernst nehmen! / Gleiche Arbeitszeit, ordentliche Einkommensentwicklung
(Bonn) - Der Abbruch der Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Post AG und ver.di verschärft den aktuellen Tarifkonflikt und führt zu Streikmaßnahmen, die vermeidbar wären.
Die berechtigten Interessen der Postkolleginnen und Kollegen nach einem dauerhaft sicheren Arbeitsplatz mit einer gemeinsamen Wochenarbeitzeit von Arbeitnehmern und Beamten sowie eine Einkommensentwicklung, die den von Mitarbeitern geleisteten Erfolg des Unternehmens widerspiegelt das sind die Kernforderungen die nun mit höherem Druck durchgesetzt werden müssen umreißt CGPT-Bundesvorsitzender Ulrich Bösl die aktuelle Situation.
Er versteht die derzeitige Haltung des Unternehmens nicht. Das Unternehmen steht im ersten Jahr des vollen Wettbewerbs im deutschen Briefmarkt in einer günstigen Marktposition und auch die Zukunft sieht nach Meinung der CGPT-Tarifkommission gut aus.
Jedenfalls ist eine langfristige Beschäftigungssicherung und die Beibehaltung der gleichen Arbeitszeit von Arbeitnehmern und Beamten für das Unternehmen absolut unproblematisch. Die bisher bekannten Angebote für die Einkommen der Postbeschäftigten sind jedoch nicht das, was sich die CGPT-Verantwortlichen unter einer echten Teilhabe der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg vorstellen. so Bösl weiter.
Intern hat die CGPT Ihre Mitglieder zur solidarischen Unterstützung der Streikaktionen aufgerufen. Schon bei den Warnstreiks haben unsere Mitglieder gezeigt, wie wichtig ihnen gemeinsames Handeln ist. Auch wenn es jetzt zu größeren und längeren Maßnahmen kommt, sind wir Partner und unterstützen natürlich unsere Mitglieder.
Gleichwohl hofft Bösl auf eine friedliche Beilegung des Tarifstreits. Die knappe Zeit sollte nicht in der Pflege von Differenzen vertan, sondern im Versuch einer Einigung genutzt werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Christliche Gewerkschaft Postservice und Telekommunikation (CGP)
Pressestelle
Konstantinstr. 13, 53179 Bonn
Telefon: (0228) 357061, Telefax: (0228) 357091
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