Pressemitteilung | Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ)
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Kinder und Jugendärzte fordern konsequentes Frontschutzbügel-Verbot

(Köln) - Keine Ausnahme für Altfälle
„Wir fordern von der Bundesregierung ein konsequentes Verbot aller Frontschutzbügel. Übergangsregelungen für ältere Autos darf es nicht geben. Frontschutzbügel können Kinder töten, egal ob sie alt oder neu sind.“ Mit diesen Worten ermahnte Dr. med. Wolfram Hartmann, Präsident des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte die Bundesregierung, das geplante Verbot der Frontschutzbügel endlich ohne Ausnahmeregelung durchzusetzen.

Der Berufsverband weist darauf hin, dass ein konsequentes Verbot der so genannten Kuhfänger und eine entsprechende Änderung der deutschen KFZ-Zulassungsverordnung auch den geltenden EU-Richtlinien entspricht.

Dr. med. Wolfram Hartmann: „Kuhfänger gefährden besonders Kinder. Bei Unfällen mit Fahrzeugen, die einen Frontschutzbügel haben, tragen Kinder wesentlich schwerere Verletzungen davon als bei Unfällen mit Fahrzeugen ohne Frontschutzbügel. Besonders oft verursachen sie schwere Kopfverletzungen. Da es hierzulande keinerlei Kühe gibt, die Autofahrer den Weg versperren, gibt es auch keine Notwendigkeit für Kuhfänger. Also, weg damit.“

Quelle und Kontaktadresse:
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) Pressestelle Mielenforster Str. 2, 51069 Köln Telefon: (0221) 689090, Telefax: (0221) 683204

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