Pressemitteilung | Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF)

Klimaschutz, KfW-Förderung und geringe Energiekosten:

Das ist dringend nötig: Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat in ihrem Gebäudereport 2018 festgestellt, dass der Endenergieverbrauch in Wohn- und Nichtwohngebäuden von 2010 bis 2016 weiter zu hoch ist. Insgesamt entfällt mehr als ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland auf Wärme und Strom für Gebäude. "Wir stellen fest, dass immer mehr Bauherren von Fertighäusern den Fokus auf die Energieeffizienz ihres Neubaus richten. Damit tragen sie zum Klimaschutz bei, haben Anspruch auf Fördermittel und reduzieren ihre laufenden Kosten", sagt BDF-Sprecher Christoph Windscheif.

Für den Energieverbrauch von Neubauten gelten immer strenger werdende gesetzliche Anforderungen, aktuell ist dies die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014. Noch in diesem Jahr soll ein neues Gebäudeenergiegesetz (GEG) auf den Weg gebracht werden. "Für die Hersteller von Fertighäusern sind diese Mindestanforderungen kein Problem. Tatsächlich sind viele Fertighäuser sogar noch wesentlich sparsamer, als es der Gesetzgeber verlangt", so Windscheif. So realisieren die 47 führenden Fertighaushersteller des BDF 86 Prozent ihrer Neubauten als KfW-Effizienzhäuser. Das bedeutet, dass die Häuser gerade einmal 55 oder 40 Prozent der Energie brauchen, die das Referenzgebäude der EnEV benötigt. Dafür erhalten ihre Bauherren von der KfW-Bank einen zinsgünstigen Kredit über bis zu 100.000 Euro und einen Tilgungszuschuss von bis zu 15.000 Euro je Wohneinheit.

Jedes fünfte Fertighaus mit Photovoltaikanlage - jedes zehnte mit Batterie

Das KfW-Effizienzhaus gibt es in drei Förderstufen: 55, 40 und 40 Plus. Auf der höchsten Stufe entscheiden sich Baufamilien für weitere effiziente Geräte und Anlagen, etwa zur Stromerzeugung und Lüftung. In den Reihen der BDF-Unternehmen wurden im vergangenen Jahr bereits 19 Prozent der Häuser mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, 81 Prozent erhielten eine Wärmepumpe und 62 Prozent eine kontrollierte Lüftung. Zehn Prozent der Fertighäuser wurden mit einem dezentralen Energiespeicher ausgerüstet. "Viele Haushalte decken einen großen Teil Ihres Bedarfs an Wärme und Elektrizität mit selbst erzeugtem Strom. Eine Batterie speichert dann überschüssige Energie für Zeiten, in denen gerade mehr Strom verbraucht als erzeugt wird", weiß der Fertighausexperte.

Warum Fertighäuser für Effizienzhäuser prädestiniert sind

Grundsätzlich ist die moderne Holz-Fertigbauweise besonders gut für energieeffiziente Neubauten geeignet. Möglich machen das die zweckmäßige Nutzung erneuerbarer Energien, ein intelligentes Energiemanagement aus der Hand eines erfahrenen Hausherstellers und nicht zuletzt die cleveren bauphysikalischen Eigenschaften der Fertighäuser. Entsprechend dem Motto "Die umweltfreundlichste Energie ist diejenige, die gar nicht erst verbraucht wird", reduzieren die Fertighaus-Hersteller stetig den hausinternen Bedarf an Wärme und Strom: Die Bewohner profitieren von den bauphysikalischen Vorteilen des bevorzugten Baustoffs Holz sowie von intelligenten Dämmkonstruktionen. Bei den modernen Fertighäusern werden die Dämmstoffe nicht einfach von außen auf die Wand aufgebracht, sondern befinden sich in mehreren Schichten im Inneren der Wände. Auch groß angelegte Fensterflächen geben heute immer weniger Wärme nach außen ab und spenden zudem reichlich natürliches Licht.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) Pressestelle Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef Telefon: (02224) 9377-0, Fax: (02224) 9377-77

(ta)

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