Pressemitteilung | Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)
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Knabberartikel: Rohstoff-Preisexplosion verteuert Knabberartikel

(Bonn) - Die Preisexplosion bei Kartoffeln, Ölen, Weizen und Mais – Hauptrohstoffe für Kartoffelchips, Salz-, Käse- und Laugengebäck sowie Snackspezialitäten – macht den Herstellern von Knabberartikeln schwer zu schaffen. Die Preise für Weizen stiegen um 100 Prozent, für Öle über 130 Prozent, für Kartoffeln und Mais immerhin auch noch um 20 Prozent bis 30 Prozent. Drastische Preissteigerungen in diesem Ausmaß und bei so vielen Rohstoffen gleichzeitig, das hat es so noch nicht gegeben. Hauptursache: Es werden weniger Kartoffeln angebaut, statt dessen mehr Getreide zur Herstellung von Bioethanol; das ist für die Landwirte sehr viel lukrativer.

Die Branche rechnet deswegen damit, dass die Preise für Knabberartikel in diesem Jahr deutlich steigen werden.

Der Absatz blieb im zurückliegenden Jahr 2007 in etwa stabil. Nach den bisher vorliegenden Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der ergänzenden Schätzung des BDSI produzierten die 15 industriellen Hersteller von Kartoffelchips, Salz-, Käse- und Laugengebäck und -sticks, Erdnüssen, Edelnüssen und Nussmischungen sowie Snackspezialitäten in 2007 ca. 305.000 t zu einem Produktionswert von 750 Mio. Euro. Dies entspricht einem mengenmäßigen Zuwachs von etwa 1 Prozent, wertmäßig etwas darüber.

Echte Freude macht das Auslandsgeschäft. Hier findet Wachstum statt. Die Exporte an Knabberartikeln weiten sich Jahr für Jahr aus auf jetzt 135.000 t, ein Plus von 6 Prozent. Erneut gestiegen sind allerdings auch die Importe von Knabberartikeln, um 5,5 Prozent auf 95.000 t. Die Außenhandelsbilanz ist also deutlich positiv. Die Exportquote liegt bei 45 Prozent.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) Pressestelle Schumannstr. 4-6, 53113 Bonn Telefon: (0228) 260070, Telefax: (0228) 2600789

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