Koalitionsvertrag von CSU und FW: / "Wir sagen Ja zum Beamtenstatus und zum Berufsbeamtentum"
(München) - Sehr erfreut hat die dbbjb das Bekenntnis zum Beamtenstatus im Koalitionsvertrag von CSU und FW zur Kenntnis genommen. Die geplante Streichung der ersten Erfahrungsstufen in allen Besoldungsgruppen, die Schaffung eines ressortübergreifenden Karriereportals für die Nachwuchsgewinnung, sowie die zeit- und systemgerechte Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamtenbesoldung sind Schritte in die richtige Richtung.
Mit der Streichung der ersten Stufen in allen Besoldungsgruppen steigt die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes in Bayern. Damit wird im Ansatz der seit Jahren von der dbbjb geforderten Anhebung der Eingangsbesoldung auf A7 in der 2. und A10 in der 3. Qualifikationsebene Rechnung getragen. Landesjugendleiterin Lena Oelschlegel mahnt aber an, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein darf: "Wir fordern eine angemessene Bezahlung für unsere Beschäftigten. Die Digitalisierung fordert systematisch eine andere Eingruppierung der sich ständig weiter verändernden Tätigkeiten: Die Anhebung der Eingangsbesoldung muss weiterhin das Ziel sein. Außerdem müssen den jungen Beschäftigten mit einer entsprechenden Ausstattung an Beförderungsstellen und Höherqualifizierungen Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden."
Ebenfalls positiv bewertet die dbbjb die Schaffung eines ressortübergreifenden Karriereportals. Damit werden Ressourcen gebündelt und ein umfassendes Informationsmedium für potenzielle Nachwuchskräfte zur Verfügung gestellt. Die Landesjugendleitung hofft hier auf eine zügige Umsetzung.
Die zeit- und systemgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtenbesoldung unterstreicht einmal mehr die Spitzenstellung des Freistaats im bundesweiten Vergleich. Schon bei den vergangenen Tarifrunden setzte die Staatsregierung ein Zeichen für die Wertschätzung seiner Beamtinnen und Beamten.
Ein weiterer wichtiger Punkt für die Jugendvertreter ist die Digitalisierung. Mit der Einrichtung eines eigenen Ministeriums wird dem Thema ein besonders hoher Stellenwert beigemessen. "Die Digitalisierung wird unser Leben in der Zukunft verändern und dementsprechend müssen auch die Behörden am Puls der Zeit bleiben und Verwaltungsdienstleistungen elektronisch zur Verfügung gestellt werden.", resümiert Oelschlegel.
In diesem Zusammenhang begrüßt die dbbjb auch die geplanten Maßnahmen zur Steigerung der Familienfreundlichkeit. Für einen Großteil der Beschäftigten steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf an oberster Stelle. Erziehungs- und Pflegearbeit muss entsprechend honoriert werden. "Der Freistaat hat hier als Arbeitgeber eine Vorbildfunktion und muss seinen Beschäftigten Arbeitsmodelle anbieten, die sich der jeweiligen Lebenssituation des Einzelnen anpassen.", fordert Oelschlegel
Pressemitteilung
Quelle und Kontaktadresse:
Deutsche Beamtenbund-Jugend Bayern
Pressestelle
Dachauer Str. 4/V, 80335 München
Telefon: (089) 54502330, Fax: (089) 557020
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

