Pressemitteilung | Sozialverband VdK - Landesverband Hessen-Thüringen e.V.
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Kommunalwahlen in Hessen: Pflege- und Gesundheitsversorgung ausbauen

(Frankfurt am Main) - Mit Blick auf die Kommunalwahlen am 15. März fordert der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen ein stärkeres Engagement der Lokalpolitik bei der Gestaltung der sozialen Infrastruktur. Im Zentrum der VdK-Forderungen stehen dabei die Bereiche Pflege, Gesundheitsversorgung und Inklusion.

„Eine bessere Unterstützung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, eine gute Gesundheitsversorgung und der Ausbau von Barrierefreiheit sind zentrale Anliegen von älteren, chronisch kranken und behinderten Menschen. Landkreise, Städte und Kommunen haben hier eine besondere Verantwortung“, sagt der VdK-Landesvorsitzende Paul Weimann. „Wie zum Beispiel bei der Kinderbetreuung sehen wir sie in der Pflicht, auch in diesen Bereichen die notwendige Versorgung zu schaffen, also die öffentliche Daseinsvorsorge sicherzustellen.“ Voraussetzung dafür sei allerdings eine entsprechende finanzielle Unterstützung von Land und Bund.

Um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen besser unterstützen zu können, sollten aus Sicht des VdK die Kommunen und Kreise die Pflegeversorgung aktiv mitgestalten: Unter anderem mit einer kommunalen Pflegeplanung, der Vernetzung aller relevanten Akteure sowie der Förderung von Entlastungs- und Hilfsangeboten für pflegende Angehörige. „Mehr als 80 Prozent der Pflegebedürftigen in Hessen leben zu Hause und werden in vielen Fällen ausschließlich von Angehörigen betreut“, sagt Paul Weimann. „Sie brauchen mehr Unterstützung vor Ort, zum Beispiel durch den Ausbau von Beratungsangeboten, die Förderung von Nachbarschaftshilfen und Selbsthilfegruppen.“

Zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung vor Ort schlägt der VdK den Aufbau von Medizinischen Versorgungszentren und Kliniken in kommunaler Trägerschaft vor. Von herausragender Bedeutung für Bürgerinnen und Bürger sei auch eine gute Erreichbarkeit von Apotheken, Haus- und Facharztpraxen sowie die Barrierefreiheit von Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen.

Zentral für den Sozialverband ist es auch, die Inklusion in allen Lebensbereichen zu stärken. Neben der konsequenten Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention fordert der VdK den Ausbau der Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr, die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum durch kommunale Wohnbaugesellschaften und die Stärkung der Mitbestimmung durch kommunale Behindertenbeauftragte und -beiräte.

Quelle und Kontaktadresse:
Sozialverband VdK - Landesverband Hessen-Thüringen e.V., Gärtnerweg 3, 60322 Frankfurt am Main, Telefon: 069 7140020

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