Pressemitteilung | Arbeitgeberverband Gesamtmetall e.V.
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Konjunkturbericht Metall- und Elektro-Industrie November 2007 / Erneut kräftiges Beschäftigungs- und Nachfrageplus / Kontinuierlicher Jobaufbau: 8.000 neue Stellen im November / Nachfrage stieg um 11,7 Prozent seit Jahresbeginn / Trotz guter aktueller Geschäftslage zunehmende Risiken

(Berlin) - Der Personalaufbau in der Metall- und Elektro-Industrie geht ununterbrochen weiter. Im November entstanden nochmals 8.000 weitere Jobs. Die Zahl der neu geschaffenen Stammarbeitsplätze stieg damit auf 111.000 seit Jahresbeginn 2007, teilte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall am 17. Januar 2008 mit. Die Beschäftigtenzahl der M+E-Industrie lag mit 3.547.900 um 3,4 Prozent höher als ein Jahr davor. Besonders dynamisch verläuft der Trend in den Neuen Bundesländern: Dort stieg die Zahl der M+E-Beschäftigten binnen Jahresfrist um 27.000 bzw. 7,3 Prozent. Die Ergebnisse des jüngsten ifo-Tests deuten darauf hin, dass der Aufwärtstrend auch in den kommenden Monaten anhält.

Die Nachfrage nach M+E-Erzeugnissen erstarkte im Herbst wieder. Für die ersten 11 Monate insgesamt bedeutet das ein Plus von 11,7 Prozent (Inland 8,8 Prozent, Ausland 14,2 Prozent). Während die Vorleistungs- und Investitionsgüter rege nachgefragt werden, leidet der Markt der privat genutzten PKW unter der höheren Mehrwertsteuer und dem Energiepreisanstieg.

Entsprechend der Nachfrage geht auch die M+E-Produktion weiter nach oben. Im Oktober/November lag sie noch einmal um ein knappes Prozent über dem Niveau des 3. Quartals. Im Vergleich zum Vorjahr steht für die ersten 11 Monate ein Produktionsplus von 8,9 Prozent zu Buche.

Ihre aktuelle Geschäftslage beurteilten die M+E-Firmen auch im Dezember noch als außergewöhnlich gut. Die Erwartungen sind inzwischen allerdings wegen einiger Risiken weniger optimistisch als in der ersten Jahreshälfte: der hohe Ölpreis, der starke Euro, die unsichere US-Konjunktur und, auf mittlere Sicht, eben doch ein Durchschlagen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft. Auf jeden Fall wird sich das M+E-Wachstum 2008 stark verlangsamen. Für 2009 erwartet ifo sogar einen leichten Rückgang der M+E-Produktion.

Quelle und Kontaktadresse:
Gesamtmetall Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V. Pressestelle Voßstr. 16, 10117 Berlin Telefon: (030) 55150-0, Telefax: (030) 55150-400

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