Kunden haben abgestimmt: längere Ladenöffnung überflüssig
(Berlin) - Fußball-Fans kommen zum Fußball gucken und zum Feiern - nicht zum Einkaufen. Dieses Resümee der zusätzlichen Ladenöffnungszeiten zur Weltmeisterschaft zieht die stellvertretende Vorsitzende der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Margret Mönig-Raane.
Die Erwartungen der Politiker auf eine Belebung der Innenstädte, höhere Umsätze und damit einen Aufschwung für den Einzelhandel hätten sich nicht erfüllt, stellte Mönig-Raane fest: Die Beschäftigten im Einzelhandel, die selbst gerne dieses Fußballfest live miterleben würden, stehen sich die Beine in den Bauch und warten vergeblich auf Kunden.
Nicht Umsatzzuwächse seien erzielt worden, sondern nur Umsatzverlagerungen: 1-A-Lagen hätten zulasten anderer Einkaufsstätten zugelegt. Gleichzeitig sei der Umsatz lediglich zu anderen Zeiten gemacht worden, während der üblichen Öffnungszeiten seien die Geschäfte rückläufig gewesen.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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