Pressemitteilung | Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V. (BWV-RLP)
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Landjugendverbände in Rheinland-Pfalz erhalten positive Reaktionen auf Positionspapier „Ländlicher Raum“

(Mainz) - Die rheinland-pfälzischen Landjugendverbände, darunter auch der Landjugendverband RheinhessenPfalz, haben in einem Positionspapier „Ländlicher Raum“ wichtige Eckpunkte für stabile und wirtschaftliche Rahmenbedingungen gefordert, um für den Erhalt attraktiver Lebe- und Bleibeperspektiven im Ländlichen Raum einzutreten. Inzwischen haben die Landjugendverbände zahlreiche Antwortschreiben von rheinland-pfälzischen Politikern erhalten, die parteiübergreifend ihre Unterstützung zu diesem Papier zugesagt haben.

Gemeinsam mit den Bundesländern müsse ein sektor- und ressortübergreifender Politikansatz gewählt werden, um integrierte und bereichsübergreifende Konzepte, insbesondere zu den wichtigen Themenbereichen der Gemeinschaftsaufgabe „Agrarstruktur und Küstenschutz“ sowie „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ weiterentwickeln zu können, teilte die Bundestagsabgeordnete Ute Granold in ihrem Antwortschreiben mit. Der überwiegende Teil der rund 3,5 Millionen Wirtschaftsbetriebe in Deutschland befinde sich in Gemeinden und Mittelstädten, stellte Granold fest. Sie werde daher die von den Landjugendverbänden in ihrem Positionspapier angesprochenen Aspekte aufgreifen und in die Diskussionen der weiteren Beratungen einfließen lassen.

Der Bundestagsabgeordnete Ralf Göbel sagte den Landjugendverbänden zu, ihre Forderungen zu einer verstärkten Innenentwicklung der Dörfer in Rheinland-Pfalz zu unterstützen. Notwendig hierfür seien gute bauplanungsrechtliche Instrumente, um einer Verödung der Dorfkerne entgegenzuwirken, so Göbel in seinem Antwortschreiben. Er habe daher den zuständigen Berichterstatter in seiner Fraktion gebeten, sich dieser Thematik und der von den Landjugendverbänden geforderten Punkte besonders anzunehmen. Darüber hinaus hoffe er, dass die Forderungen der Landjugendverbände in der Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes (LEP IV) entsprechend Berücksichtigung finden.

Die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Landwirtschaft und Weinbau im Landtag Rheinland-Pfalz, Christine Schneider, zeigte sich ebenfalls erfreut über den Vorstoß der Landjugendverbände und bezeichnete es als Bemerkenswert, dass die Landjugend sich nicht nur über die Zukunft von Landwirtschaft und Weinbau sondern zur Weiterentwicklung des gesamten ländlichen Raumes positioniert habe.

Dr. Thomas Gebhart, MdL, teilte den Landjugendverbänden mit, er habe das Positionspapier mit „großem Gewinn“ und hohem Interesse gelesen. Auch seine Fraktion habe großes Interesse daran, den ländlichen Raum für die Menschen dauerhaft attraktiv zu gestalten.

Die Landtagsabgeordnete Marlies Kohnle-Groß bekräftigte, das Papier der Landjugend beinhalte genau die Schwerpunkte, die sie in ihrer täglichen Arbeit im Landkreis Kusel bewege. Sie sagte den Landjugendlichen zu, dass sich die CDU-Landtagsfraktion ausführlich mit dem vorgelegten Positionspier beschäftige.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Barbara Schleicher-Rothemund hat das Positionspapier an die Arbeitskreise Landwirtschaft und Weinbau sowie Wirtschaft und Verkehr weitergeleitet und versprach, dass sich die SPD-Landtagsfraktion nach der parlamentarischen Sommerpause mit den Einzelheiten des Papiers beschäftigen werde.

Der Landjugendverband RheinhessenPfalz zeigte sich erfreut über die durchweg positiven Reaktionen der Politiker. Dies zeige, dass man den richtigen Weg zur Weiterentwicklung des gesamten Ländlichen Raumes gewählt habe.

Quelle und Kontaktadresse:
Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V. Pressestelle An der Brunnenstube 33-35, 55120 Mainz Telefon: (06131) 62050, Telefax: (06131) 620550

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