Pressemitteilung | Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.
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Lebensmittelhandwerke fordern Rücknahme einer neuen europäischen Lebensmittelinformationsverordnung

(Berlin) - Im Gegensatz zu den ständigen Beteuerungen der EU-Kommission, die europäischen Rechtsregeln „zu verschlanken und besser verständlich zu machen“, hat die Kommission erneut einen Vorschlag vorgelegt, der neben grundsätzlichen rechtlichen Bedenken inhaltlich nicht zu akzeptieren ist. Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks: „Der Vorschlag stellt den traurigen Beweis für die Unfähigkeit der Kommission dar, klare, eindeutige und verständliche Rechtsregeln im Interesse von Verbrauchern und Unternehmen in Europa so zu formulieren, dass diese Regeln in den Mitgliedsstaaten der EU ohne Schwierigkeiten als nationales Recht akzeptiert werden können. Wir haben deshalb die Bundesregierung gebeten, gegenüber der EU-Kommission darauf hinzuwirken, den inhaltlich falschen, sprachlich verunglückten und politisch unerträglichen Vorschlag zurückzunehmen.“

Die Arbeitsgemeinschaft Lebensmittelhandwerk besteht u. a. aus den Verbänden des Bäckerhandwerks, des Fleischerhandwerks und des Konditorenhandwerks. Als Verbund vertreten sie rund 35.000 Betriebe mit insgesamt über 470.000 Mitarbeitern.

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. Diana Kohzer, Referatsleiterin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Neustädtische Kirchstr. 7a, 10117 Berlin Telefon: (030) 2064550, Telefax: (030) 20645540

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