Lediglich knapp ein Prozent des Wohnraums in Deutschland behinderten- und seniorengerecht / BFW begrüßt Vorhaben des Hessischen Wirtschaftsministeriums zum Wohnungsumbau
(Berlin) - Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) begrüßt die Absicht von Hessens Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel, künftig die Mittel für behindertengerechte Umbaumaßnahmen von selbst genutztem Wohneigentum zu verdoppeln. Der barrierefreie Umbau des Wohnungsbestands wird vor dem Hintergrund des demografischen Wandels generell eine der größten Herausforderungen für die Wohnungswirtschaft in den kommenden Jahren, so Alexander Rychter, Bundesgeschäftsführer des BFW. Bislang sind lediglich knapp ein Prozent des Wohnraums in Deutschland behinderten- und seniorengerecht.
Damit liegt das Angebot weit unter dem Bedarf. Von rund 39 Millionen Wohnungen in Deutschland sind nur gut 350.000 alten- und behindertengerecht umgebaut. Als Beispiel für den deutschen Markt könne die Niederlande dienen, so Rychter weiter. Bereits 50 Prozent des niederländischen Wohnungsneubaus werden so entworfen, dass er zu einem späteren Zeitpunkt mit minimalem Aufwand an die Bedürfnisse behinderter oder pflegebedürftiger Menschen angepasst werden kann.
Der BFW als Spitzenverband der unternehmerischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit den Herausforderungen des behinderten- und seniorengerechten Bauens. Unter anderem ist der Verband Mitglied im Arbeitsausschuss Barrierefreies Bauen des Normungsausschusses Bauwesen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW)
Pressestelle
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