Leerstände in den Innenstädten bekämpfen
(Berlin) - Der Handelsverband BAG begrüßt die nordrhein-westfälische Gemeinschaftsinitiative "Standort Innenstadt - Raum für Ideen" zur Bekämpfung von Leerständen in den Innenstädten, deren Auftaktveranstaltung am 12. Januar in Mülheim an der Ruhr stattfindet. "Die Leerstandssituation des Einzelhandels hat sich in den letzten Jahren sichtbar verschärft und stellt mittlerweile in allen deutschen Städten, egal ob groß oder klein, ein nachhaltiges Problem dar", erklärte der Geschäftsführer für Städtebau und Verkehr des Handelsverband BAG, Rolf Pangels. "Wir sehen in der Initiative aus Nordrhein-Westfalen ein gelungenes Beispiel, wie alle Beteiligten vor Ort an einem Strang ziehen können, um die vorhandenen Einzelhandelsstrukturen insbesondere in den innerstädtischen Bereichen zu stärken und die Zahl der bestehenden Leerstände zu reduzieren. Solche Aktionen brauchen wir bundesweit."
"Neben den so genannten 1b-Lagen und Stadtteilzentren sind inzwischen vermehrt auch die Toplagen der Innenstädte von Leerständen betroffen. Dabei werden die Ladenleerstandszeiten immer länger", erklärte Pangels. Nicht nur der Konzentrationsprozess im Einzelhandel und eine oftmals ungeregelte Unternehmensnachfolge seien als Gründe anzuführen, auch Qualitätsmängel des jeweiligen Standortes spielten für diese Entwicklung eine entscheidende Rolle. Hauptgrund für die sich verschärfende Leerstandsproblematik im Einzelhandel sei der nach wie vor ungebremste Zuwachs an Verkaufsflächen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels e.V. (Handelsverband BAG)
Atrium Friedrichstraße, Friedrichstr. 60, 10117 Berlin
Telefon: 030/2061200, Telefax: 030/20612088
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