Leiterplattenmarkt in Deutschland im April 2009 lässt weiter nach
(Frankfurt am Main) - Der Umsatz der Leiterplattenhersteller lag im April 46 Prozent unter dem außergewöhnlich guten Wert des Vorjahresmonats berichten der Verband der Leiterplattenindustrie und der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems. Im Vergleich zu den insgesamt sehr guten ersten vier Monaten des Vorjahres war der Umsatz 39 Prozent niedriger, im Vergleich mit den letzten zehn Jahren wurden zwei Drittel eines normalen Monats erreicht.
Der Auftragseingang ging mit minus 58 Prozent gegenüber dem guten Vorjahresmonat noch stärker zurück. Der Auftragseingang pro Arbeitstag erreichte etwa die Hälfte der sonst üblichen Bestellungen. Inzwischen werden außerdem bereits erteilte Aufträge nicht mehr nur verschoben, sondern ganz storniert.
Das Book-to-Bill-Ratio erreichte bei niedrigen Umsätzen und Auftragseingängen einen Wert von 0,81.
Die Mitarbeiterzahl ging weiter zurück, da die Anpassungen im Personalsektor inzwischen greifen. Die Zahl der Mitarbeiter ist so niedrig, wie noch nie in den letzten zehn Jahren. Zum Vergleichsmonat des Vorjahres gingen 18 Prozent der Arbeitsplätze verloren.
*) Das Book-to-Bill-Ratio als Indikator für den mittelfristigen Trend kennzeichnet das Verhältnis von monatlichem Auftragseingang zu Umsatz, ein Book-to-Bill-Ratio von 1,10 entspricht zum Beispiel einem Auftragseingang von 1,10 Euro bei 1,00 Euro Umsatz im gleichen Zeitraum.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Pressestelle
Lyoner Str. 9, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317
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