Lipp warnt vor Wanderzirkus beim Roll-out der eGK
(Berlin) - Der Vorsitzende des sächsischen Hartmannbundes sowie des Ausschusses Telematik des Hartmannbund-Bundesverbandes, Dr. Thomas Lipp, hat die Pläne der Betreibergesellschaft gematik zur Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Nordrhein-Westfalen scharf kritisiert: Die gematik kann die Probleme nicht einfach von Bundesland zu Bundesland verschieben. Wir haben es doch hier nicht mit einem Wanderzirkus zu tun! Hintergrund: Zuvor war die gematik mit gleichem Versuch in Sachsen am Widerstand der Ärzte gescheitert. Hier wie da sei das Roll-out verfrüht, die technischen Probleme im Rahmen der Feldtests seien noch nicht zufriedenstellend behoben.
Mit Termindruck gewinnen wir keinen Blumentopf. Die Chancen, die wir in der Gesundheitstelematik tatsächlich sehen, werden durch die zeitlichen Vorgaben der Politik konterkariert. Das schadet dem Projekt wie der Patientensicherheit, bedeutet eine für die betroffenen Arztpraxen unkalkulierbare Belastung und sorgt für weiteren Akzeptanzverlust bei Patienten und Ärzten, so Lipp. Vor der Ausgabe sollten die Testphasen auf alle Fälle zeitlich ausgereizt werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle
Michael Rauscher, Pressesprecher
Schützenstr. 6 a, 10117 Berlin
Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829
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